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Musikverein Schweinberg - Ersatz für die „volkstümlichen Abende“ fand Anklang / Hammeltanz als ein Höhepunkt

„Blasmusik am Kirchplatz“ geboten

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ad
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Zahlreiche Besucher erfreuten sich an flotten Weisen, der „Oktoberfest-Atmosphäre“ und dem nach 20 Jahren wieder reaktivierten Hammeltanz. © Adrian Brosch

Schweinberg. „Blasmusik am Kirchplatz“ nannte sich das Konzept, mit dem der Musikverein Schweinberg am Samstag einen würdigen und schwungvollen, zugleich corona-konformen Ersatz für seine legendären „volkstümlichen Abende“ schuf. Zahlreiche Besucher – durchaus in Dirndl und Lederhose – erfreuten sich an flotten Weisen, der „Oktoberfest-Atmosphäre“ und dem nach 20 Jahren wieder reaktivierten Hammeltanz.

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Nachdem MVS-Vorsitzende Dorothée Kaufmann die zahlreichen Gäste begrüßt hatte, ging es auch schon los. Musikalisch war das von Luk Murphy dirigierte, aus MiniBand und Kapelle bestehende Orchester dabei ganz auf Stimmungsmusik eingestellt: Nachdem das Konzert mit dem „Parade-Defiliermarsch“ begonnen hatte, wurde es mit „Ewige Liebe“ und „Alle Wolken ziehen einmal vorüber“ ebenso gemütlich fortgesetzt.

Mitgeschunkelt

Weiter ging es mit dem bekannten Schlager „Rock mi“ sowie den beiden heiteren Medleys „Hits For Marchingband 2008“ und „Hits For Marchingband 2015“. Munter an der Stimmungsschraube gedreht wurde auch mit dem launigen „Weintrinker-Marsch“, dem „Rosalie-Walzer“ und dem fröhlichen Bekenntnis „Dem Land Tirol die Treue“.

Mit vielen Erinnerungen besetzt waren die perfekt zur Abendstimmung passenden Polkas „Auf der Vogelwiese“ und „Wir Musikanten“; ins Blut ging auch der von Norbert Gälle verfasste „Böhmische Traum“ als junger Klassiker der Blasmusik.

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Darauf folgte mit „Kinderaugen“, „Mein Tirolerland“ und dem Badnerlied weiterer in Noten und Takte verpackter Frohsinn zum Mitschunkeln und Mitsingen.

Klar, dass das begeisterte Publikum eine Zugabe wünschte – die es selbstverständlich erhielt: Auch „Hulapalu“ von Andreas Gabalier und „Gute Nacht“ von Jaroslav Prochazka erfreuten die Zuhörer. Bereichert wurde das Programm durch den Gesang von Hans Baumann und Berthold Weidinger.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts war der Hammeltanz: Rund um den Hammel drehten sich die Tanzpaare – darunter auch Ortsvorsteher Dieter Elbert mit seiner Frau Jutta - munter zu den Klängen des vom Orchester gespielten Walzers „Wenn der Wein blüht“, während der Blumenstrauß parallel dazu die Runde machte.

Als die Instrumente verstummt waren, stand das Siegerpaar – und damit auch der Gewinner des Fünf-Liter-Bierfasses – fest: Über Sieg und Preis freuten sich Elke und Hubert Nied.

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Natürlich wurden wie bei den „volkstümlichen Abenden“ auch „Mrs. Dirndl“ (Doris Merkert) und „Mr. Lederhose“ (Mathias Vath) gewählt. Auch hier war gute Laune vorprogrammiert – die „Blasmusik am Kirchplatz“ erwies sich jedenfalls nicht nur musikalisch gesehen als äußerst gelungene Alternative zum „volkstümlichen Abend“ und war bei bestem Wetter jeden Ausflug wert. ad

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