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Katholische Frauengemeinschaft Hardheim

Auflösung ist die einzige Alternative

Es hat sich keine neue Vorsitzende gefunden

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Im Rahmen der letzten Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft Hardheim wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Im September wird der Verein aufgelöst, es hat sich keine neue Vorsitzende gefunden. © Elmar Zegewitz

Hardheim. Die Katholische Frauengemeinschaft Hardheim wird aufgelöst. Das beschlossen die Mitglieder des Vereins in der vorgezogenen Jahreshauptversammlung im Pfarrheim. Die Auflösung war in Anbetracht der Vorgaben des kfd-Diözesanverbands Freiburg unumgänglich. Dem gemäß ist bis Ende September zu einer Versammlung aller Mitgliedsfrauen einzuladen, das Thema „Ich bin dabei – kfd-Bundesverbandsmitgliedschaft“ zu erörtern und danach auch ein entsprechender Beschluss zu fassen.

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So waren zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft Hardheim alle Frauen mit einer Einladung und der Bitte um Beteiligung angeschrieben worden. Dabei sollten wegen der Mitgliedschaft im Bundesverband auch die notwendigen vorzeitige Wahlen vorgenommen werden. Bei diesen fand sich niemand, der das Amt der scheidenden Vorsitzenden Hildegund Berberich übernimmt. So wurde den Vorgaben nicht mehr entsprochen und die Auflösung der kfd Hardheim blieb die einzige Alternative.

Berberich blickte auf die knapp 16 Jahre ihrer Amtszeit zurück. Erinnerte wurde an die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den in dieser Zeit als Präses fungierenden Ortspfarrern Lang, Rapp und jetzt Wolff und an die verschiedensten von ihr zusammen mit dem Vorstand organisierten Veranstaltungen im Bemühen um ein abwechslungsreiches Programm.

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Zur weiteren Tagesordnung gehörten anschließend Worte von Präses Pfarrer Wolff mit dessen Gedanken zum Ende einer Ära . Gudrun Ost erläuterte die finanzielle Situation der Frauengemeinschaft mit Darstellung der Einnahmen und Ausgaben und machte deutlich, wohin die Spenden flossen. Der Verein für die Renovierung des Erftaldoms erhält 2000 Euro für dringend notwendige Maßnahmen an der Orgel, die beiden Kindergärten St. Franziskus und Kindervilla Kunterbunt erhalten jeweils 1500 Euro, Odenwald-Hospiz sowie die Kinderhospizarbeit im Neckar-Odenwald-Kreis je 500 Euro und der traditionell unterstützten Rumänienhilfe der engagierten Irmgard Rösch werden 600 Euro zugehen, zudem verbleibt ein Rest für die Unterstützung der Aktionen „Frauen in Not“ und „Bethlehem-Kinderhilfe“. Die Überreichung der Spendengelder wird am 23. September um 17 Uhr im Pfarrheim vor der Frauenmesse erfolgen. Monika Bischof bestätigte Gudrun Ost eine vorbildliche Führung der Kassengeschäfte, ehe Claudia Beger die Entlastung vornahm.

Die Frauenarbeit vor Ort soll durch das Gemeindeteam weitergeführt werden. Die Meldung neuer Mitarbeiterinnen ist bei Claudia Beger möglich. Der Alternative der Vorsitzenden zur Bildung einer Frauengruppe ohne feste Struktur innerhalb der Pfarrgemeinde konnte auch nicht realisiert werden. Die Frauen überlegten zudem, in welcher Form eine Frauengruppe dennoch in der Pfarrei möglich ist und unter welchen Voraussetzungen eine solche arbeiten kann.

Zahlreiche verdiente Mitglieder wurden ausgezeichnet: Ilse Loser, Irmhild, Hedwig Merkert, Gisela Greulich, Hildegard Wanitschek, Ilse Schäuble, Andrea Klee, Hildegard Grimm Gotthardt, Ingrid Grimm, Gaby Böhme, Annegret Knüttel , Viola Ederer sowie Martina Bundschuh und Andrea Bienert.

Hildegund Berberich zeigte sich abschließend zuversichtlich, dass Frauenarbeit in der Pfarrgemeinde weiter ihren Platz haben wird. Z

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