Freiflächen-Photovoltaikanlage Bretzingen - Tobias Bundschuh stellte geplantes Projekt vor „Anlage kann 2000 Haushalte versorgen“

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mem
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Das Plangebiet umfasst drei Grundstücke im „Gewann Fuchsenloch“. © Bundschuh

Hardheim. Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Grenzertragsböden in benachteiligten Gebieten sind nach dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ seit 2017 förderfähig. Der Gemeinde Hardheim liegen laut Bürgermeister Volker Rohm mehrere Anfragen von Projektierern vor – und sollen nach Vorberatung in den Ortschaftsgremien anhand eines noch zu beschließenden Kriterienkataloges transparent entschieden werden.

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Bei der Gemeinderatssitzung am Montag stellte der Rüdentaler Nebenerwerbslandwirt Tobias Bundschuh sein geplantes Projekt vor: Er möchte mit der Suntec Energiesysteme GmbH im „Gewann Fuchsenloch“ in Bretzingen eine Freiflächen-Photovoltaikanlage erstellen – und zwar auf drei Flurstücken (zwei davon im Familienbesitz), die „alle von uns bewirtschaftet werden“.

„Intensiv genutzte Ackerfläche mit schlechtem Boden“, „keine direkte Nähe zu Wohngebieten“ und eine gute Erreichbarkeit durch befestigte Wege: So stelle sich die Ausgangssituation dar. Auf Details zur geplanten Anlage, die 2000 Haushalte versorgen könne, ließ Bundschuh Vorteile für die Region und Beitrag zum Klimaschutz folgen. Dazu zählen eine „saubere, sichere und umweltfreundliche Stromversorgung für die nächsten 40 Jahre“.

Wichtig sei ihm unter anderem die höhere Biodiversität (Rückzugsgebiet für Fauna und Flora) – und dass das Projekt der Gemeinde Ökopunkte für andere Maßnahmen bringe. mem