Gerichtstettener Windräder - Im Waldgebiet „Maisenbrunn“ veränderte sich wieder etwas – sicher zur Freude vieler Naturfreunde Acht Tümpel ausgehoben

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Wolfgang Weniger
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Ein Vertreter des Bürgervereins, Revierleiter Martin Sauer und der Bauleiter der Firma Boller machten sich ein Bild vor Ort. Bis sich das Biotop vollständig an die ursprüngliche Landschaft angepasst hat, wird es noch ein bisschen dauern, doch ein Anfang ist gemacht und die Tümpel füllen sich © Wolfgang Weniger

Gerichtstetten. An die Gerichtstettener Windräder hat man sich inzwischen gewöhnt, auch wenn sie das Landschaftsbild verändert haben. Im „Maisenbrunn“, dem Waldgebiet, in dem vier der Windräder stehen, veränderte sich am vergangenen Wochenende wieder etwas – und das sicherlich zur Freude vieler Naturfreunde.

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Insgesamt acht Tümpel wurden von der Firma Boller-Bau ausgehoben. Vier entstanden in unmittelbarer Nähe der Quelle des „Maisenbrunnens“, vier weitere in unmittelbarer Nähe des „Zigeunerbrunnens“.

Mit dieser Maßnahme soll in diesen Feuchtgebieten der Naturhaushalt verbessert und Laichgewässer für heimische Amphibien geschaffen werden.

Die Mittel hierfür kommen aus dem „Topf“ der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg als Ausgleichsmaßnahme im Zusammenhang mit dem Bau des Bürgerwindparks. Die Idee und Initiative für diese Maßnahme stammt vom Bürgerverein Gerichtstetten, der sich darum bemühte, dass die vom Windpark in den Naturschutzfond geflossen Beträge auch wieder in unmittelbarer Nähe des Windparks für geeignete Projekte Verwendung finden.

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Die Baumaßnahme erfolgte in enger Abstimmung mit der Forstverwaltung, insbesondere Revierförster Martin Sauer.

Die Erdarbeiten konnten in dem feuchten Gelände nur bei Frost durchgeführt werden, und das bot sich am vergangenen Wochenende an, wo sich ein Vertreter des Bürgervereins, Revierleiter Martin Sauer und die Bauleitung der Firma Boller ein Bild vor Ort machen konnten.

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Bis sich das Biotop vollständig an die ursprüngliche Landschaft angepasst hat, wird es noch ein bisschen dauern, doch ein Anfang ist gemacht und die Tümpel füllen sich.