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Breitbandausbau - Aussiedlerhöfe sollen auch Glasfaser bekommen

700 Meter Feldweg sorgten für Diskussionen in Hardheim

Von 
mg
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Hardheim. Nachdem der Breitbandausbau im Neckar-Odenwald-Kreis mit dem offiziellen Spatenstich in Aglasterhausen begonnen hat (wir berichteten), plant die BBV Deutschland auch eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet im benachbarten Main-Tauber-Kreis.

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Hierzu ist die Verlegung von Kabelschutzrohren, der Einbau von Kabelschächten und POP-Verteilern, die Errichtung von Montagegruben sowie der Einzug von Microducts und Glasfaserkabeln auch auf dem Gebiet der Gemeinde Hardheim – nämlich auf der Gemarkung Gerichtstetten – notwendig. Einen entsprechenden Antrag auf Zustimmung hat die Firma an die Verwaltung gestellt, wie Bernhard Popp vom Bauamt in der Sitzung des Gemeinderats am Montag mitteilte. „Es handelt sich hierbei um den gemeindlichen Feldweg mit einer Länge von rund 700 Metern, der direkt an der Kreisgrenze zur Gemeinde Ahorn liegt“, so Popp.

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Hierfür wurde der Ortsteil Gerichtstetten angehört und dieser würde dem Vorhaben zustimmen – allerdings unter einer Bedingung: Die drei Aussiedlerhöfe Helmstheimer Hof, Buchwald Hof und Hohenstadter Grund sollen ebenfalls mit Glasfaser ausgestattet werden. „Wir können das nicht als Bedingung stellen“, fand Bürgermeister Volker Rohm. Da waren Teile seiner Gemeinderäte aber anderer Meinung, wie beispielsweise Klaus Kressner: „Jetzt besteht die Möglichkeit.“

Antrag auf Vertagung abgelehnt

Jürgen Schretzmann beantragte sogar die Vertagung dieses Themas – bis Unklarheiten, wie die Kostenermittlung, geklärt sind. Mit der Mehrheit von acht Stimmen lehnte das Gremium diesen Antrag aber ab.

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Neun Räte stimmten am Ende dafür, dass die Zustimmung für die Verlegung der Telekommunikationsleitungen erteilt wird – unter der Voraussetzung, dass weiter darum gekämpft wird, die drei Aussiedlerhöfe ebenfalls mit schnellem Internet zu versorgen. „Wir werden versuchen, die Anwesen an diese Leitung anzubinden“, so Rohm. mg

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