VdK-Ortsverband Hardheim zog Bilanz - Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt / Steigende Mitgliederzahl / Karl Henn seit 65 Jahren dabei Wertvolle Hilfe für sozial Schwache und Kranke

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In der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Hardheim wurden langjährige Mitglieder geehrt.

© Zegewitz

Hardheim. Der hohe Stellenwert des VdK-Sozialverbands wurde in der Jahreshauptversammlung des Hardheimer Ortsvereins einmal mehr vor Augen geführt. Die Bedeutung des örtlichen Verbandes und dessen Wert für Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Familien, ältere Arbeitnehmer und Arbeitslose dabei auch der steigenden Mitgliederzahl ersichtlich. Eine besondere Ehrung wurde im Verlauf der Zusammenkunft Karl Henn zuteil, der seit den Anfängen der VdK-Arbeit vor 65 Jahren Mitglied ist und daher auch in gebührender Form geehrt wurde.

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Nach Ulrike Schmiders Grußworten und dem von Gabriele Mairon literarisch besonders würdig gestalteten Totengedenken folgte der von Ursula Henn-Keller verfasste Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014, der die regen Aktivitäten des VdK-Ortsverbandes verdeutlichte.

In den Sitzungen des Vorstandes wurden die Vorhaben besprochen. Man folgte den Einladungen der Gemeinde zu Veranstaltungen und Ulrike Schmider und Gabriele Mairon nahmen im Interesse der Mitglieder an Fort-und Weiterbildungsveranstaltungen teil. Die Zahl der Kaffeenachmittage im Sportheim wurde wegen unregelmäßiger Teilnehmerzahl reduziert, auf einen Ausflug wurde verzichtet. Die Beteiligung am Sommerfest und die damit verbundene Werbung brachte dem VdK neue Mitglieder. Insgesamt traten dem VdK 2014 immerhin 30 Personen bei.

Am Familientag des Kreisverbandes waren die Hardheimer vertreten, anstelle einer Adventsfeier gab es eine Jahresabschlussfeier. In den Dank der Vorsitzenden Ulrike Schmider für das große Engagement wurden namentlich Gabriele Mairon und Monika Gehrig einbezogen.

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Den Kassenbericht trug Albert Volk vor. Als Kassenprüferin bestätigte Monika Gehrig auch im Namen ihrer Kollegin Marlies Adam die einwandfreie Führung der Geldgeschäfte.

Bürgermeister Volker Rohm würdigte das Wirken des VdK insgesamt und der Ortsgruppe Hardheim im Besonderen als Sozialverband und die Sorge um die ihr anvertrauten Personenkreis. Angesprochen wurden der demographische Wandel und die daraus resultierenden Folgen auch für den VdK. In diesem Zusammenhang erwähnte Rohm auch die positiven Beiträge der von den Älteren erbrachten Leistungen zum Aufbau der Bundesrepublik.

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Bei den Ehrungen fand zunächst die 65-jährige Mitgliedschaft von Karl Henn Anerkennung, der dem Verband seit den Anfängen des VdK auf Bundes- und Landesebene angehört und sich um diesen und dessen Mitglieder nachdrücklich verdient gemacht hat. Als Zeichen des Dankes erhielt er eine Urkunde und Präsente.

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Der als Kassier dem Vorstand angehörende Albert Volk wurde ob seiner langjährigen Zugehörigkeit sowohl mit dem silbernen Treueabzeichen des Sozialverbands ausgezeichnet als auch in Anerkennung der von ihm geleisteten Aufbauarbeit mit der goldenen Verdienstnadel des Landesverbandes.

Das silberne Treueabzeichen erhielten Heinz und Luitgard Faulhaber, Edith und Günter Goldmann, Simone, Bernhard und Christopher Jakob, Ruth und Günther Kaiser, Maria E. Schäffer, Marliese Trabold sowie Helma und Albert Volk.

Bei den Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt: Ulrike Schmider als Vorsitzende, Albert Volk in Personalunion als 2. Vorsitzender und Kassier, Ursula Henn-Keller als Schriftführerin, Gabriele Mairon als Frauenbetreuerin, als Beisitzerinnen Monika und Andrea Gehrig. Als Kassenprüferinnen fungieren Monika Gehrig und Marlies Adam.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Hans Androsch zeigte sich erfreut über die positive Mitgliederbewegung im VdK als größtem Sozialverband und anerkannte die Bedeutung der Ortsgruppe Hardheim und deren Leistungen. Er befasste sich hernach zur Information der Mitglieder in seinem Referat mit den verschiedenen Rentenarten auf der Notwendigkeit von Maßnahmen gegen die Altersarmut. Er bedauerte, dass die Rentenanpassungen immer weniger transparent würde, und nannte in diesem Zusammenhang die Ziele des VdK in puncto Rente sowie Einsatz für sozial Schwache und chronisch Kranke. Z