Kulturabend des FCS - Hintersinnigen Humor gab es von den sechs Musikern der Gruppe "Häisd'n'däisd vomm mee" Stimmungsfeuerwerk auf gut Fränkisch

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Einen Volltreffer landete der Förderverein des FC Schweinberg bei seinem 11. Kulturabend mit der Verpflichtung von "Häisd'n'däisdn vom mee".

© Hauck

Schweinberg. Ein Stimmungsfeuerwerk auf gut Fränkisch nach dem Motto "Des is zum Heuln" zündete die fränkische Kultband "Häisd´n´däisd vomm mee" am Samstag beim 11. Kulturabend des Fördervereins FC Schweinberg in der Firmenhalle der Schreinerei Karl-Josef Weidinger. Bei ihrem über zweistündigen kurzweiligen, intelligenten, witzigen und amüsanten Programm griffen die sechs "fränkischen Frecker" wiederum Themen auf, die so unerwartet wie alltäglich waren. Auch die musikalische Virtuosität und Vielfältigkeit der Akteure kam perfekt zum Tragen.

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Die Künstler servierten bei ihrer Comedian-Show hintersinnigen Humor - unkonventionell, locker, vielstimmig - bei dem sie einen kritischen Blick gekonnt einbezogen. Sie präsentierten eine Mischung, die den Besuchern immer wieder Lachtränen in die Augen trieb. Die "fränkischen Frecker" boten einen amüsant-eigenwilligen Streifzug durch die Welt der Musik, ein Wechselspiel zwischen Dur und Moll, und dies nicht nur für fränkische Gewächse.

Vorstandsmitglied Manfred Weihbrecht freute sich, dass so viele Besucher zu diesem schon traditionellen Kulturabend gekommen waren. Ein Dankeschön richtete er auch im Namen des Vorsitzenden des Hauptvereins, Jörg Schwab, an Dirk Baumann, der die Künstler für diesen Abend nach Schweinberg geholt hatte.

Mit "Grüß euch Gott" hießen auch die sechs "fränkischen Frecker" ihre Gäste willkommen, um gleich auf ihren vielseitigen Musikinstrumenten zu begeistern. Hierbei forderten sie ihre begeisterten Zuhörer auf, ihr Brett vorm Kopf wegzunehmen und sangen mit ihnen ein "Prosit auf die Gemütlichkeit".

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Und weiter wussten die Komödianten ihr Publikum zu fesseln Liedern und Kalauern. Sie erzählten, wie sie die alten Zöpfe abschneiden würden, wenn sie einmal Papst wären. Und die Politik im Land, ja die sei zum Heulen. Und zum Heulen waren auch ihre Erfahrungen als Wahlhelfer.

Nicht minder amüsant war, was die "Frecker" als Spätheimkehrer zu berichten wussten. Wobei sie betonten, dass es besser sei, zu spät als gar nicht heimzukommen. Aber zu spät komme man ja nie, wenn man nicht fortgehe.

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Natürlich kamen die sechs fränkischen Gewächse nach dem langanhaltenden Beifall dem Wunsch auf eine Zugabe nach. (ck)