Von der Steinemühle zur Lindenmühle - Kosten sind im Haushaltsplan für 2016 enthalten Radweg erhält bessere Decke

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Hardheim. Der Radwegebau von Hardheim an die bayerische Landesgrenze soll 2016 abgeschlossen werden. Das Teilstück von der Steinemühle bis zur Lindenmühle, das sich in der Verantwortung der Gemeinde Hardheim befindet, soll eine Spritzdecke erhalten (die Fränkischen Nachrichten berichteten). Ziel ist es, eine Oberfläche zu erhalten, die ein gefahrloses und angenehmes Radfahren ermöglicht.

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Die Durchgängigkeit des Erftalradweges von Hardheim bis Riedern ist zwischenzeitlich gegeben: Der Radwegeschluss wurde medienwirksam durch eine Befahrung von Ministers Herrmann eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. Damit verabschiedete sich das Land aus seiner, auch vertraglich übernommenen, Verpflichtung zur Herstellung des Radweges.

Ein Antrag auf Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Beschaffenheit der Wege ist nicht erfolgversprechend, hieß es in der Gemeinderatsitzung am Montag. In der Haushaltsplanung zunächst vorgesehen waren das Aufbringen von Spritzdecken auf dem gesamten Weg mit Ausnahme der Neubaustrecken und insbesondere die Entschärfung einer Spitzkehre sowie weiterer Gefahrenstellen.

Hohe Förderung

Nachdem die Fördermöglichkeit ausfällt, steht lediglich noch eine bereits zugesagte Bewilligung von Mitteln des Landkreises in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten sowie eine Komplementärförderung aus dem Ausgleichstock zur Verfügung. Da es sich bei der Maßnahme jedoch lediglich um Tourismusförderung und somit eine freiwillige Aufgabe der Gemeinde handelt, werden die Anträge allerdings im Ausgleichstock nachrangig berücksichtigt.

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Der Gemeinderat hat sich bereits im Zuge der Klausurtagung dafür ausgesprochen, die Maßnahmen auf eingangs erwähntes Teilstück zu beschränken ohne Berücksichtigung des Neubauteils. Damit beläuft sich der Eigenanteil bei Bewilligung von Mitteln aus dem Ausgleichstock auf 31 000 Euro (Gesamtkosten 125 000 Euro). Die bereits fest zugesagte Kreisförderung beträgt 62 500 Euro.

Die Finanzierung der Mehraufwendungen für den Radweg ist damit gesichert. "Eine positive Werbung zu verbreiten, liegt dann bei jedem einzelnen und kostet nichts", so SPD-Sprecher Manfred Böhrer.