Zehn Jahre ambulante Hospizgruppe - Jubiläumsveranstaltungen in Hardheim "Es ist ein Kommen und Gehen"

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Hardheim. Es tut gut, und es ist ein Segen für Betroffene, wenn sich hilfsbereite Menschen um Schwerkranke und Sterbende kümmern, und nach deren Tod Hinterbliebenen mit Trost, Rat und Tat hilfreich zur Seite stehen.

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Dies tun in Hardheim seit Jahren die Aktiven der ambulanten Hospizgruppe, die im Herbst ihr zehnjähriges Bestehen feiert und durch verschiedene Angebote in den kommenden Monaten die Möglichkeit bietet, sich mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

Der "Arbeitskreis Trauerbegleitung" wurde eingerichtet, um die Bedürfnisse von Trauernden in den Blick zu nehmen. Dessen Mitarbeiter - die Gemeindereferentinnen Uschi Butterweck und Claudia Beger sowie Diakon Franz Greulich und Kornelia Benig von der Hospizgruppe - stufen die Trauerzeit als ganz individuelle Lebensphase und Erfahrung ohne feste Abläufe oder bestimmten Zeitrahmen ein und bieten verschiedene Konzepte, die rund ums Jahr Anlaufstellen für Trauernde sein können.

Die Aktionen und Vorhaben im zehnten Jahr des Bestehens der Hospizgruppe begannen mit den Predigten beim Hardheimer Fastentriduum (die FN berichteten). Hernach boten Kornelia Benig und Claudia Beger einen "Tag für Trauernde" im März.

Bestattungen sind Thema

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Weil bei einem Trauerfall auch ganz praktische Angelegenheiten zu regeln sind, übernimmt H. Parsch vom gleichnamigen Bestattungsunternehmen am Dienstag, 14. April, in einer weiteren öffentlichen Veranstaltung um 20 Uhr im Pfarrheim die Darstellung des Themas "Bestattungen auf den Hardheimer Friedhöfen".

Weiter der Beachtung empfohlen wird am Sonntag, 17. Mai, um 18 Uhr die erste "Atempause" auf dem Friedhof am Missionskreuz, ein etwa 20-minütiges Angebot mit Gebet, Schriftlesung und Meditation. Folgen werden weitere "Atempausen" Sonntag, 14. Juni, 12. Juli und 13. September 2015.

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Mit der Veranstaltung "Zehn Jahre Hospizgruppe Hardheim" am Samstag, 19. September, im Pfarrheim werden Ehrungen des Vereins "Dienst am Nächsten" verbunden sein.

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Im Verlauf des Monats Oktober wird dann der sogenannte "Trauerweg" jeweils in den Kirchen verschiedener Orte Betroffene und Interessierte zusammenführen.

Ein besonderes Ereignis und den Höhepunkt des Festjahres wird schließlich am Sonntag, 8. November, um 18 Uhr im Pfarrheim eine öffentliche Veranstaltung unter dem Motto "Es ist ein Kommen und Gehen" mit Stefan Müller-Ruppert.

Dieser gestaltet das Programm mit besinnlichen, aber auch heiteren Texten und Liedern, zusammen mit seinem Sohn Bastian Stefan Müller-Ruppert als musikalischem Begleiter. Z