"Die Freude der Liebe" - Aus Hardheim stammender TV-Journalist liefert das Vorwort zu dem Buch "Amoris laetitia" Erbacher kommentiert Papst-Lehrschrift

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Hardheim. Seine Nähe zu und seine enge Verbundenheit mit Rom, dem Vatikan und Papst Franziskus lässt der aus Hardheim stammende Fernsehjournalist Jürgen Erbacher mit seiner Kommentierung des im Patmos-Verlag erschienen Buchs "Papst Franziskus - Die Freude der Liebe" deutlich werden. Erbacher bietet mit seiner Kommentierung eine Orientierung in diesem rund 300 Seiten starken Werk bei.

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Das Buch setzt sich mit dem apostolischen Schreiben "Amoris Laetitia - über die Liebe in der Familie" auseinander. Zum ersten Mal in der Geschichte hatte der Papst die Gläubigen weltweit über Liebe, Partnerschaft, Familie und Sexualität befragt. Nach den Beratungen mit Bischöfen und Experten gibt Franziskus das Ergebnis der Überlegungen der Synode in seiner "Amoris laetitia" bekannt. Das von Erbacher aufbereitete Buch dokumentiert das päpstliche Lehrschreiben in voller Länge. In seiner Einführung "Für Freiheit in Verantwortung" betont Erbacher, dass er in dem gewählten Titel "Amoris laetitia - Die Freude der Liebe" eine Ermutigung zur Ehe und eine Hilfe im Umgang mit schwierigen Situationen sieht. Er will Freiheit, Geschlechtlichkeit, Liebe positiv gesehen , aber auch verantwortlich gelebt wissen.

Der TV-Journalist erläutert, dass Papst Franziskus an vielen Stellen selbstkritische Töne in Bezug auf die bisherige kirchliche Verkündigung zu Ehe und Familie anschlägt. Zudem sieht er mit Genugtuung ein vom Papst als Seelsorger im wahrsten Sinn des Wortes sehr realistisch gezeichnetes Bild der Familie.

Das Revolutionärste der Lehrschrift erkennt Jürgen Erbacher aber in der Aussage von Papst Franziskus, "dass nicht alle doktrinellen, moralischen oder pastoralen Diskussionen durch ein lehramtliches Eingreifen entschieden werden müssen". Z/Bild: Patmos-Verlag