FSV Dornberg - Rundum erfolgreiche Reise nach Frankfurt / Gespräch mit Nationalspielern Die preisgekrönte Arbeit wird fortgeführt

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Dornberg/Frankfurt. Als rundum gelungen werten die Vorstandsmitglieder des FSV Dornberg ihre Reise nach Frankfurt, wo ihnen der Integrationspreis des Deutschen Fußballbundes und von Mercedes-Benz verliehen wurde (die FN berichtete). Neben der eigentlichen Preisverleihung gab es für die Delegation des FSV, bestehend aus den beiden Vorsitzenden Frederik Böna und Julian Stieber, Trainer und Kassierer Andreas Seitz-Böna sowie Schriftführer und Pressewart Johannes Kreß, noch mehr zu erleben.

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So konnten sie gemeinsam mit anderen Preisträgern in Kaiserslautern das Länderspiel Deutschland gegen Australien hautnah miterleben. Am nächsten Tag fand in der Zentrale des DFB ab 10 Uhr ein Workshop der Integrationspreisträger statt. Dabei gab es auch die Möglichkeit sich einzeln mit dem WM-Pokal fotografieren zu lassen. Es folgte eine Begrüßung durch den DFB-Vizepräsidenten Sozial-/Gesellschaftspolitik Eugen Gehlenborg, DFB-Direktor Willi Hink sowie Claudia Wagner-Nieberding, der Integrationsbeauftragten des Hamburger Fußballverbandes.

Mithilfe der Speed-Dating-Methode stellten alle Beteiligten ihre jeweiligen Projekte vor. Die nun folgende intensive Gruppenphase war geprägt von einem konstruktiven Austausch. Im Mittelpunkt standen die Themen Erfolgsfaktoren, Probleme und Wünsche an die Verbände.

Die Preisverleihung am Abend wurde von Nationalspielerin und DFB-Integrationsbotschafterin Célia ai, Jimmy Hartwig, der sich seit Mai 2013 ebenfalls als DFB-Integrationsbotschafter engagiert, sowie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock vorgenommen.

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Der zweite Platz beim Integrationspreis und ein Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro gingen an den kleinen FSV Dornberg. Unter allen Bewerbungen war lediglich der SV Lindenau von der Jury noch besser bewertet worden.

Die eigentliche Preisverleihung war damit beendet. Allerdings hatte Oliver Bierhoff als besondere Überraschung vier Spieler der deutschen Nationalmannschaft mitgebracht. Ilkay Gündogan, Lukas Podolski, Shkodran Mustafi und Christoph Kramer berichteten von ihren Erfahrungen zum Thema Integration im Fußball. Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenbild aller Preisträger zusammen mit den vier Nationalspielern gemacht.

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Es liegt nun am FSV, zu entscheiden, wie das Preisgeld und vielleicht noch mehr die neu geknüpften Beziehungen, am besten genutzt werden können, um die Integrationsarbeit weiter zu verbessern. Den Großteil des Geldes wird der Verein wahrscheinlich vorerst zurücklegen. Mit einem Teil davon werden nun voraussichtlich Schuhe, Schienbeinschoner und vielleicht auch Trainingsjacken und Regenjacken finanziert.

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Eine weitere Idee wäre ein Ausflug der ganzen Mannschaft, zum Beispiel der Besuch eines Fußballspieles. Die nun preisgekrönte Arbeit des Vereins wird auch in Zukunft in dieser Form fortgeführt werden.