Krankenhaus-Förderverein Hardheim - Weitere Spendenübergabe / Inzwischen wurden beachtliche 613 100 Euro zum Wohle der Patienten erwirtschaftet Die Erfolgsgeschichte geht weiter

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Ingrid Eirich-Schaab
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Am Mittwoch fand eine neuerliche Spendenübergabe des Krankenhaus-Fördervereins an die Vertreter des Hardheimer Krankenhauses statt. Das Bild zeigt (von links): Josef Ruppert, Karina Paul, Krankenhausverwalter Ludwig Schön, Bürgermeister Volker Rohm, Fritz-Peter Schwarz, Roland Reinhard und Simone Richter.

© Ingrid Eirich-Schaab

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Spendensumme, die der Freundes- und Förderkreis bisher an das Hardheimer Krankenhaus übergeben hat, erhöhte sich auf beachtliche 613 100 Euro.

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Hardheim. Bürgermeister Volker Rohm sprach von einem "unglaublichen Vertrauensbeweis" - und das gleich in zweierlei Hinsicht: Zum einen meinte er damit die bei einer unabhängigen Umfrage ermittelten 92 Prozent Patientenzufriedenheit (die FN berichteten), zum anderen die Spendenbereitschaft. Mit dem Geld trägt der Freundes- und Förderkreis "Unser Krankenhaus" zum Erhalt des Hauses sowie zum Wohl der Patienten und des Pflegepersonals bei.

Wie es seit vielen Jahren vor den Märkten in Hardheim üblich ist, übergab der Förderverein am Mittwoch - vor dem Josefsmarkt - eine weitere Spende in Höhe von 10 650 Euro an die Vertreter des kommunalen Krankenhauses.

Der Vorsitzende Fritz-Peter Schwarz thematisierte in seiner Ansprache die ausgesprochen hohe Patientenzufriedenheit (92 Prozent): "Dieses tolle Ergebnis ist in jeder Hinsicht ein Kompliment an dieses kleine, aber feine Haus." Der Förderverein sei stolz, ein bisschen zu dieser Zufriedenheit beigetragen zu haben, indem er Mittel im hohen sechsstelligen Bereich für zusätzliche Geräte, Aufenthaltserleichterungen für die Patienten und die Weiterbildung des Personals erwirtschaftete.

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Schwarz gratulierte den Verantwortlichen im Namen der Mitglieder und Spender, die sich in sehr großer Zahl mit dem Krankenhaus identifizieren. So hatten just am Vortag drei neue Mitglieder ihren Beitritt erklärt.

Der aktuelle Spendenbetrag setzt sich zusammen aus 650 Euro für Bettzeug und Kissen (Wunsch des Pflegepersonals) sowie 10 000 Euro für den geplanten Umbau des Hardheimer Krankenhauses. "Wir glauben an den Umbau, auch wenn die Förderzusage noch nicht vorliegt", betonte Schwarz.

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Damit sind bereits 20 000 Euro von den zugesagten 200 000 Euro abbezahlt. Schwarz zeigte sich zuversichtlich, dass bis zum Jahr 2020 die Verpflichtungserklärung erfüllt sein dürfte. "Das soll auch eine Motivation für Krankenhausverwalter Ludwig Schön und Bürgermeister Rohm als Vorsitzendem des Krankenhausverbandes sein, sich weiterhin so engagiert wie bisher einzusetzen."

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Die regelmäßige Spendenübergaben sind nicht nur Tradition, sondern jedes Mal auch Ausdruck des großen Engagements des Krankenhaus-Fördervereins sowie der Zufriedenheit der Patienten, die auf derpersönlichen Erfahrung der guten Pflege und der kompetenten ärztlichen Versorgung basiert", freute sich Bürgermeister Volker Rohm.

"Viele kleine Einzelspenden brachten das große Ergebnis zustande", würdigte der Rathauschef. Es sei eine "sportliche Herausforderung", der sich der Förderverein mit der Bereitstellung von 200 000 Euro für den Umbau gestellt habe. Rohm dankte allen Spendern und dem Vorstandsteam. "Wir kommen dem großen Ziel näher, die Versorgung und wohnortnahe Behandlung der 20 000 Menschen im Einzugsgebiet des Hardeimer Krankenhauses mit hochmoderner Ausstattung und kompetenten Ärzten sicherzustellen", unterstrich der Bürgermeister.

"Auch das Pflegepersonal ist dankbar für die Unterstützung", betonte Pflegedienstleiterin Karina Paul. "Unser Krankenhaus ist zwar baulich noch nicht auf dem neuesten Stand", merkte Josef Ruppert als Vorstandsmitglied des Fördervereins an, umso bemerkenswerter jedoch sei es, dass die Patientenzufriedenheit trotzdem bei 92 Prozent liege. Das sei der guten Unterbringung, der Pflege und ärztlichen Kompetenz sowie dem engagierten Verwaltungsdirektor zuzuschreiben.

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