Mitgliederversammlung vom Förderkreis - Scheck in Höhe von 15 000 Euro übergeben / Neuer Image-Film sorgte für positive Resonanz "Das Krankenhaus muss unverzichtbar bleiben"

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Eine Spende von 15 000 Euro durfte Bürgermeister Volker Rohm in der Versammlung des Fördervereins "Unser Krankenhaus" entgegennehmen. Darin ist auch die erste Rate mit mehr als 10 000 Euro für den geplanten Umbau des Krankenhauses enthalten.

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Hardheim. Die beeindruckende Spendensumme von 602 450 Euro hat der Freundes- und Förderkreis "Unser Krankenhaus" seit seiner Gründung im Jahr 2002 zum Wohl der Patienten und des Pflegepersonals an das Krankenhaus weitergeleitet.

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Und ein Ende der guten Taten ist nicht in Sicht: In der Mitgliederversammlung am Sonntagabend in der Erftalhalle überreichten die beiden kommissarischen Vorsitzenden Fritz-Peter Schwarz und Tobias Künzig einen Scheck von rund 15 000 Euro an den Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Volker Rohm. Darin enthalten ist auch die erste Rate mit mehr als 10 000 Euro für den geplanten Umbau des Krankenhauses.

Rekordverdächtiger Zuspruch

Mit knapp 100 Besuchern, darunter Bürgermeister Volker Rohm, sein Vorgänger Heribert Fouquet, Verwaltungsleiter Ludwig Schön und dessen Stellvertreter Benjamin Knörzer, Ärzte und Pflegepersonal, erfreute sich die Versammlung eines rekordverdächtigen Zuspruchs. Sie erfuhren vom zweiten stellvertretenden Vorsitzenden Tobias Künzig zunächst, dass Vorsitzender Hubert Eirich sein Amt zum Tag der Versammlung altersbedingt abgegeben hat und der Verein bis zur Neuwahl im Herbst 2017 kommissarisch von den beiden Vorsitzenden geführt wird (siehe Artikel oben).

Der erste stellvertretende Vorsitzende Fritz-Peter Schwarz blickte im Jahresbericht des Vorstands auf die Aktivitäten zurück. Besondere Erwähnung fanden das ausverkaufte Konzert mit den Petersburger Sängerknaben und dem "Peters-Quartett", die erfolgreiche Fortführung der Kooperation "Schule-Krankenhaus" sowie die Beteiligung am Weihnachtsmarkt und am Sommerfest.

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Sechs Vorträge zu Gesundheitsthemen wurden organisiert, seit der Vereinsgründung sind es somit 57 Vorträge mit insgesamt 3650 Zuhörern. Mehr als 100 neue Mitglieder wurden gewonnen, so dass der Verein nun 1130 Unterstützer zählt.

Vier Zimmer umgebaut

Kurz beleuchtete Schwarz die Entwicklung am Krankenhaus: Mit zwölf Fachärzten und acht Assistenzärzten sei man dort gut aufgestellt und könne ein breites Spektrum abdecken.

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Auch bei der Patientenunterbringung gebe es Fortschritte, woran auch der Förderverein Anteil habe: So wurden im Vorjahr vier Zimmer umgebaut. Die Kosten von 80 000 Euro hat der Verein übernommen. Für die ersten beiden Bauabschnitte des großen Um- und Erweiterungsbaus (die FN berichteten) hat der Förderverein zudem eine Kostenübernahme in Höhe von 200 000 Euro zugesichert. Schwarz hoffe, dass der Startschuss für die Maßnahme 2017 falle.

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Schatzmeister Roland Reinhard berichtete über ein Spendenaufkommen im abgelaufenen Vereinsjahr von knapp 27 000 Euro und Mitgliedsbeiträge von 17 000 Euro. An das Krankenhaus wurden inklusive der aktuellen Spende 56 350 Euro weitergeleitet. Kassenprüfer Hans Laub bestätigte Reinhard auch im Namen von Lars Ederer eine hervorragende Kassenführung. "Fachlich wie menschlich tut dieser Zuwachs an Kompetenz unserem Haus gut", sagte Bürgermeister Volker Rohm beim Blick auf die in den zurückliegenden Monaten vollzogene Erweiterung des ärztlichen Angebots.

Er verwies auf einen FN-Artikel über die Schließung des Krankenhauses in Möckmühl - gegen den ausdrücklichen Willen der Bürger. "Wir in Hardheim kennen eine solche Situation", betonte Rohm. Auch dank der Unterstützung des Fördervereins sei es in Hardheim aber gelungen, die schwierigen Zeiten zu meistern und eigenständig zu bleiben. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen müsse man aber auch in Zukunft jeden Tag dafür kämpfen, dass dass Hardheimer Krankenhaus auch in Zukunft unverzichtbar bleibe, mahnte der Bürgermeister. Auch aus diesem Grund sei der geplante Umbau- und Erweiterungsbau dringend notwendig. Hier sei Hardheim auf die Förderung des Landes angewiesen, doch die schriftliche Zusage stehe leider noch immer aus.

Dafür durfte Volker Rohm anschließend die erste Rate des vom Förderverein zugesagten Zuschusses entgegennehmen. Zu diesen 10 000 Euro kommen 3650 Euro für die siebte Auflage der Krankenhaus-Broschüre sowie 1350 Euro für die Anschaffung von Bettwäsche und Bademäntel hinzu, was die Gesamtsumme von 15 000 Euro ergibt. Unter dem Beifall der Mitglieder teilte Fritz-Peter Schwarz mit, dass Hubert und Rosemarie Eirich die Kosten für die neue Broschüre komplett übernehmen.

Viel Beifall für den Image-Film

Anschließend dankte Schwarz der Theatergruppe der Kolpingsfamilie und rund 30 weiteren Spendern, die den Verein im zurückliegenden Jahr unterstützt haben, mit einem Präsent. "Ohne sie könnten wir das Krankenhaus nicht so unterstützen, wie wir es tun", sagte Schwarz zu den Spendern. Viel Beifall gab es abschließend auch für den neuen Image-Film des Krankenhauses, der in knapp drei Minuten viel über die dort täglich geleistete Arbeit aussagt. Die Botschaft: "Wir sind für sie da - 365 Tage im Jahr. 24 Stunden am Tag."