Ortsrundgang der Freien Wähler - Perspektiven für eine gute Weiterentwicklung in Höpfingen / Innerörtliches Potenzial nutzen Ambulantes Reha-Zentrum als Nachnutzung der Hauptschule vorstellbar

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Höpfingen/Waldstetten. Zu einem Austausch über aktuelle kommunalpolitische Themen mit anschließender Besichtigung der laufenden Baumaßnahmen trafen sich die Freien Wähler im neuen Firmengebäude des Pflegedienstes Dargatz im Gewerbegebiet Mantelsgraben.

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Dort stellte Gemeinderätin Saskia Dargatz als Mitgeschäftsführerin die neuen Räume sowie das Unternehmen vor. Mit derzeit 15 Arbeitskräften wird neben den klassischen Pflegeleistungen seit geraumer Zeit auch Hilfe zur Haushaltsführung geleistet. Vorsitzender Lars Schottenberger begrüßte im Namen der Freien Wähler und betonte dabei die Wichtigkeit der häuslichen Pflege neben der Unterbringung in Heimen.

Beim anschließenden Ortsrundgang wurden der Containerwohnblock für die Flüchtlinge und die Baumaßnahmen im Bereich des Friedhofes sowie im Sanierungsbereich Engelgasse, Kirchen- und Kolpingstraße angelaufen.

Beim Friedhof sprach man sich dafür aus, die Zufahrt zu der seitlich neu angelegten Parkfläche zu befestigen. Damit können diese Parkplätze besser genutzt werden und die Gesamtmaßnahme kann abgeschlossen, abgerechnet und der noch ausstehende Zuschuss kann abgerufen werden. "Mit der Neugestaltung des öffentlichen Bereichs in der Engelgasse, Kirchenstraße und Kolpingstraße, bei der auch die Kanal- und Wasserleitungen ausgetauscht werden, wird eine deutliche Aufwertung und Verbesserung des Wohnumfeldes erreicht", so die Gemeinderäte Saskia Dargatz und Herbert Frisch übereinstimmend.

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Sehr erfreut sei man, dass es der Verwaltung gelungen ist, bei der auslaufenden Stadtsanierung den Förderrahmen um 250 000 Euro aufzustocken und den Zeitraum bis 2019 zu verlängern. Damit können weitere wichtige Erneuerungen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 400 000 Euro angegangen werden. Eine erste Maßnahme wird der nördliche Zugang zum Kindergarten (Pfarrer-Künzler-Weg) sein.

Für die Weiterentwicklung gelte es im Ortsteil Höpfingen vor allem das innerörtliche Potenzial von Bauflächen zu nutzen, aber auch neue Bauplätze im Bereich "Heidlein" zur Verfügung zu stellen.

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Nach dem Wegfall der Hauptschule seien sinnvolle Nachnutzungen für Teile des Gebäudekomplexes gefragt. Durch die vorhandene Infrastruktur mit dem ansprechenden Schwimmbad könnten sich die Freien Wähler beispielsweise ein ambulantes Therapie- oder Rehazentrum vorstellen. Dieses hätte auch positive Auswirkungen auf den gewerblichen und touristischen Bereich.

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Einig waren sich die Freien Wähler, dass trotz begrenzter Haushaltsmittel die Instandsetzung der Dr.-Thomas-Nörber-Straße und die Fertigstellung der Wege im Friedhof in Waldstetten sobald wie möglich angegangen werden müssen.

Der Ausbau des dritten Bauabschnitts der Gemeindeverbindungsstraße nach Altheim sei für das kommende Jahr vorgesehen. Eine große finanzielle Herausforderung stelle die Sanierung der neuen Schule dar, bei der neben dem energetischen Manko sich inzwischen auch massive Betonschäden zeigen. HF