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Achatiuskapelle

Zugang erleichtern

500 Euro Grundstock für Baumaßnahme

Von 
feu
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Bei der Spendenübergabe (von links) Benedikt Gerstner, Jugendbeirat des Kulturvereins, Christine Kastner und Alfred Beetz. © Feuerstein

Grünsfeldhausen. Einen leichteren Zugang zur Achatiuskapelle ermöglichen – dieses Ziel verfolgen Kulturverein und Bauförderverein. Eine Spende in Höhe von 500 Euro bildet den Startschuss für das nächste gemeinsame Projekt.

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Die Achatiuskapelle ist ein Besuchermagnet. Menschen aus nah und fern kommen, um das kulturhistorische Kleinod zu besichtigen. Dorthin zu gelangen, ist gar nicht so einfach. Der Zugang führt einen abschüssigen, mit Stufen durchzogenen Weg hinab. Unebenheiten in der Pflasterung sind zusätzliche Stolperfallen. Gerade Menschen mit Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art tun sich schwer, das Gotteshaus unfallfrei zu erreichen.

Das soll sich in nächster Zukunft ändern. Alfred Beetz, Vorsitzender des kirchlichen Baufördervereins, hat es sich zur Aufgabe gemacht, für einen besseren Zugang zu sorgen. „Aufgrund des Gefälles ist keine wirkliche Barrierefreiheit möglich“, räumt er ein. Verbesserungen sind seiner Meinung nach aber möglich. Ein neues Pflaster, ein durchgehend mit einem Rollstuhl befahrbarer Streifen, ein neues Geländer, eine optimierte Beleuchtung – an Ideen mangelt es nicht.

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Matthias Ernst
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Unterstützung erhält Beetz vom Kulturverein Grünsfeld. „Jeder soll die schöne Achatiuskapelle ohne Einschränkungen besuchen können“, sagt Christine Kastner. Die Vorsitzende findet Beetz’ Vorschläge gut und ist selber schon aktiv geworden. Bei der jüngsten Ausstellung des Kulturvereins über Heilige Frauen hat sie um Spenden für den guten Zweck gebeten. Mehr als 300 Euro sind zusammengekommen. Die hat der Verein aufgestockt, so dass Kastner jetzt einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichen konnte.

„Die Spende ist die Initialzündung und bildet den Grundstock für die Sanierung des Zugangs“, freut sich Alfred Beetz. Nach der Renovierung der Kapelle vor wenigen Jahren konzentriere der Bauförderverein sich in der Zwischenzeit darauf, die Infrastruktur rund um den Sakralbau zu verbessern. Ein wichtiger Schritt sei die Errichtung einer barrierefreien Toilette auf dem benachbarten Spielplatz gewesen. Eine Ladestation für Elektrofahrräder und Stempel für Pilger auf dem Jakobsweg kamen in der jüngsten Vergangenheit hinzu.

Alfred Beetz hofft, dass die Sanierung zügig in Angriff genommen werden kann. Mit dem Erzbischöflichen Bauamt hat er seinen Angaben zufolge bereits Kontakt aufgenommen. Mit Problemen rechnet er nicht. „Es geht schließlich um Inklusion und die Umsetzung des Teilhabegesetzes.“ feu

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