Narrengesellschaft „Hasekühle“ - Ordensabend mit zahlreichen Ehrungen des Vereins und des Bunds Deutscher Karneval Verdienstorden in Gold für Hans-Jürgen Esser

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feu
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Die Narrengesellschaft „Hasekühle“ ehrte beim Ordensabend zahlreiche treue Mitglieder (sitzend von links): Bernd Kuhn, Christel Nowak, Hans-Jürgen Esser, Maria Haun, Rita Seubert, (stehend von links) Christian Leue-Huband, Peter Weinlein, Christina Wenz, Manfred Fültz, Jochen Hettinger, Theresa Keller, Nadine Sauer, Astrid Bernhardt, Michael Noe. © Feuerstein

Grünsfeld. Bevor die Fastnachtsgesellschaft „Hasekühle“ sich in den närrischen Trubel stürzen, zeichneten sie langjährige Mitglieder aus. Ein „Ordensabend“ im Vereinsheim bildete den Rahmen für die Ehrungen.

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Die Fasnacht als Kulturgut zu pflegen und zu fördern, sehen die „Hasekühle“ als ihre Hauptaufgabe an. Zahlreiche Vereinsmitglieder haben sich besonders um die Fasnacht in der Gauhauptstadt verdient gemacht. Sitzungspräsident Christian Leue-Huband lobte deren Engagement und würdigte zusammen mit der Vorsitzenden Astrid Bernhardt, ihrer Stellvertreterin Christina Wenz sowie Schriftführer Jochen Hettinger ihre Verdienste mit Urkunden.

Seit elf Jahren gehören Maria Haun, Christina Landwehr, Sarah Sommer sowie Lara und Martina Spengler zu den Grünsfelder Narren. Dafür erhielten sie eine Urkunde.

Eine Würdigung gab es auch für Nadine Bamberger, Hans-Jürgen Esser, Manfred Fültz, Gerd Hörner und Nadine Sauer. Das Quintett hält dem Verein seit 22 Jahren die Treue.

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Auszeichnungen gab es außerdem für Verdienste um den karnevalistischen Tanzsport. Maria Haun, Christina Landwehr und Sarah Sommer schwingen seit elf Jahren das Tanzbein in der Garde. Dafür erhielten sie das silberne Treueabzeichen des Bundes Deutscher Karneval samt Urkunde. Jennifer Eck und Theresa Keller bekamen das goldene Abzeichen.

Besondere Ehrungen nahm eine Delegation mit Präsidiumsmitgliedern des Narrenrings Main-Neckar vor. Michael Noe und Peter Weinlein überreichten engagierten Hasekühle Verdienstorden des Narrenrings Main-Neckar. Sie würdigten damit langjährige Verdienste zur Erhaltung und Förderung des heimatlichen Fasnachtsbrauchtums. Den silbernen Verdienstorden des Narrenrings Main-Neckar erhielt Manfred Fültz. In der Kampagne 1994/1995 trat er als Fasnachtsprinz in Aktion. Seit 1997 ist er offiziell Mitglied im Verein. Fültz engagiert sich als Elferrat und tanzt im Männerballett, als dessen Co-Trainer er seit 2016 fungiert. Christel Nowak bekam den silbernen Verdienstorden des Narrenrings. Sie war elf Jahre aktives Mitglied der Prinzengarde. Ihre künstlerische Ader kommt dem Verein zugute. So hat sie das Wappen der Hasekühle und deren Standarte kreiert. Jahr für Jahr gestaltet sie den Vereinsorden und Urkunden.

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Weiter ging es mit Auszeichnungen des Bundes Deutscher Karneval. Rita Seubert gehört dem Verein seit 1987 an. Sie engagiert sich als Elferrätin und wirkt in der Clownsgruppe mit. Dafür wurde sie mit dem silbernen Verdienstorden ausgezeichnet. Über den goldenen Verdienstorden durfte Bernd Kuhn sich freuen. 1982, im Jahr des Eintritts, übernahm er zusammen mit seiner Frau Monika als Prinz die Regentschaft. Danach trat er dem Elferrat bei. Seit 1989 ist Bernd Kuhn Beisitzer im Vorstand und hilft bei der Organisation von Veranstaltungen. So kümmert er sich bei der Prunksitzung um Bühnenaufbau und Dekoration.

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Die höchste Ehrung, die der Bund Deutscher Karneval zu vergeben hat, wurde Hans-Jürgen Esser zuteil. Er erhielt den Verdienstorden in Gold mit Brillanten. Hans-Jürgen Esser ist ein Urgestein der fränkischen Fasnacht.

Bereits 1968 trat er der Narrengesellschaft in Helmstadt bei. Dort und in Eisingen war er 22 Jahre Sitzungspräsident. Seit 1996 ist Esser auch Mitglied der Hasekühle. Die familiäre Atmosphäre, die dort herrscht, schätzt er sehr. Einem großen Publikum bekannt wurde er als „Till von Franken“. Mehr als 30 Jahre hielt er in dieser Rolle dem Publikum seinen Spiegel vor.

Die Hasekühle treten bald wieder in Aktion. Bei der Inthronisation am Samstag, 12. Januar, nach dem Abendgottesdienst gegen 19.15 Uhr wird vor dem Rathaus das Geheimnis um das neue Prinzenpaar gelüftet. feu