Gemeinderat - Notwendigkeit betont / Lärmschutzwand soll im Zuge des Umbaus kommen Planungskostenzuschuss für Modernisierung beschlossen

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dib
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Die Modernisierung der Bahnsteige in Grünsfeld und Zimmern ist dem Gemeinderat wichtig. Der Übernahme von Planungskosten wurde zugestimmt. © Seufert

Grünsfeld. Die Stadt Grünsfeld ist mit dabei, wenn es um die Sanierung der Bahnstationen in der Kommune geht. Das Zeichen der Gemeinderäte bei der Sitzung am Dienstag im Rathaussaal war eindeutig: Einstimmig entschied sich das Gremium, den Zuschuss von 59 500 Euro zu den Planungskosten zu übernehmen, damit von der Deutschen Bahn ein barrierefreier Bahnsteig errichtet werden kann. Voraussichtlich fallen für die Kommune insgesamt rund 800 000 Euro Kosten bis 2026 für die Modernisierung an.

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Bürgermeister Joachim Markert unterstrich die Bedeutung der Frankenbahn für die Kommune und die Notwendigkeit einer Sanierung der Bahnsteige. Auf Nachfrage aus dem Gremium erklärte er, dass in den aktuellen Planungen der Deutschen Bahn derzeit nur Grünsfeld, nicht aber Zimmern vorgesehen sei. Doch sollte auch diese Maßnahme umgesetzt werden, habe er in einem Gespräch mit Vertretern der Bahn deutlich gemacht. „Wenn wir die Planungskosten jetzt nicht beschließen, sind wir schon raus, bevor etwas passiert ist“, meinte der Rathauschef. Dem schlossen sich die Grünsfelder an.

Im Zuge der Sanierung der Bahnstation ist der Bürgermeister in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen der Deutschen Bahn. Denn im Rahmen der Arbeiten soll auch eine Lärmschutzwand angebracht werden. Ihm schwebt eine optisch schönere Variante als die „grüne Lärmschutzwand“ vor.

Gleichzeitig wird angestrebt, den rund 140 Meter langen Bahnsteig in Richtung Übergang zu verlegen und auch den bisherigen Zugang zu den Gleisen zu verändern. „Das ist nicht mehr zeitgemäß.“ Markert verwies auf den neu gestalteten Haltepunkt in Gaubüttelbrunn, der während der Sperrung der Bahnstrecke im vergangenen Jahr umgebaut wurde. „Bei uns muss das im laufenden Bahnbetrieb erfolgen, was die Sache erschwert und sicherlich auch für mehr Kosten sorgen wird.“ dib