Naturschutzverein Grünsfeld - Mitglieder zogen bei Jahreshauptversammlung Bilanz / Vielfältige Aufgaben bewältigt Mutig für den Erhalt der Natur einstehen

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feu
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Grünsfeld. Neue Herausforderungen: 50 Jahre nach der Gründung befindet sich der Naturschutzverein Grünsfeld im Umbruch. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Krone“ zogen die Mitglieder Bilanz und blickten voraus.

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„Wir müssen mutig für den Erhalt der Natur einstehen“, erklärte Alois Reinhart. Der Vorsitzende machte in seinem Tätigkeitsbericht deutlich, in welchen Bereichen die Vereinsmitglieder sich engagieren. Insekten zum Beispiel. „Mit Sorge betrachten wir das drastisch gesunkene Volumen“, betonte Reinhart. Deshalb habe man im vergangenen Jahr sehr viele Bruthilfenbehausungen für Wildbienen hergestellt.

Mahnende Worte fand Reinhart auch für das Mähverhalten von Landwirten und Straßenmeistereien. Ackerränder und Wegraine würden seiner Meinung nach viel zu bald und zu intensiv bearbeitet. Reinhart warnte: „Insekten und Vögel benötigen dringend ein ausreichendes Blüh- und Samenangebot.“

Unter dem Jahr sehen sich die Mitglieder immer wieder mit ungeplanten Aufgaben konfrontiert. Kurzfristig halfen sie beispielsweise, das Dickicht auf einem Grundstück im Bereich der Autobahnraststätte zu entfernen.

Aufgaben überdenken

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„Diese Arbeiten verrichten immer weniger Mitglieder“, räumte Reinhart ein. Und sie werden älter. Die Vernunft gebiete es deshalb, Aufgaben zu überdenken. Wegen mangelnder Kapazitäten habe man deshalb auch verschiedene Anfragen abgelehnt. „Es geht einfach weniger.“

Beendet hat der Verein auch die Zusammenarbeit mit der Dorothea-von-Rieneck-Schule. Etliche Jahre hat man in Kooperation eine Arbeitsgemeinschaft „Mensch-Natur-Kultur“ angeboten, bei der, so Reinhart, zahlreiche Kinder gern mitgemacht haben. Am Saatgutfestival wollen die Verantwortlichen weiterhin teilnehmen. „Dieses Zeichen für Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Umweltschonung finden wir außerordentlich wichtig.“

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Von der „vielfältigen und spannenden Vereinsarbeit“ schwärmte Schriftführerin Doris Maag. Detailliert berichtete sie über die verschiedenen Veranstaltungen. Im Mittelpunkt stand das Jubiläum. Etliche Zusammenkünfte wurden darauf verwendet, es zu organisieren.

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Intensiv musste auch der Adventsmarkt vorbereitet werden. Nach Maags Berechnungen haben die Mitglieder insgesamt 640 Arbeitsstunden damit verbracht, Gestecke zu binden oder Kränze zu winden.

Dank der Einnahmen beim Adventsmarkt und eines erhöhten Zuschusses für die Biotoppflege konnte Kassierer Thomas Hofmann einen Überschuss verbuchen. Der Verein – das machten seine Ausführungen deutlich – steht auf gesunden Beinen. Kein Wunder, dass die Versammlung den Kassier wie den gesamten Vorstand einstimmig entlastete.

Bürgermeisterstellvertreter Werner Biereth lobte in seinem Grußwort die Arbeit des Naturschutzvereins. Die Mitglieder kümmern sich seinen Angaben zufolge mit großem Engagement um Flora und Fauna. Und entlasten dabei die Stadt, indem sie beispielsweise Biotope pflegen.

Im zweiten Teil des Abends zeigte Armin Härtig Bilder vom abgelaufenen Vereinsjahr. Der stellvertretende Vorsitzende hatte nicht nur verschiedene Arbeitseinsätze dokumentiert. Schöne Erinnerungen waren mit Aufnahmen von diversen Wanderungen und dem Jahresausflug ins Dachsteingebiet verbunden. feu