Laientheater - Das Stück kam beim Publikum wieder bestens an Turbulente Kur

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Die Schönfelder Laiendarsteller sorgten mit ihren Schauspielkünsten im Dorfgemeinschaftshaus für wahre Lachsalven.

© Renate Geiger

Schönfeld. Ein volles Haus hatten die Schönfelder bei ihrer Premiere mit dem Stück : "Wenn einer eine Reise tut..." . Die Laiendarsteller sorgten mit bekannten Gesichtern und einigen Neubesetzungen für beste Unterhaltung. Bereits am Nachmittag fand eine Kinder- und Seniorenvorstellung statt, denn schon seit Jahren öffnet man die Theatervorhänge bei der sog. Generalprobe.

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Abends ging's dann sehr kurzweilig und lustig zu beim Stück von Regina Rösch, der Theaterstückautorin, welcher die Schönfelder Laienspieler immer wieder die Treue halten. In den Hauptrollen brillierten Andreas Deckert, Brigitte Deckert, Eva Lesch und Edgar Lurz. Das Quartett ist in Schönfeld auf der Bühne nicht mehr wegzudenken.

20 Jahre lang fuhren die beiden Freunde Oswald (Andreas Deckert) und Emil (Edgar Lurz) zur Kur nach Bad Füssing. Drei Wochen Freiheit nach dem Motto "Morgens Fango, abends Tango", das war der Höhepunkt jedes Jahres. Die Ehefrauen blieben ohne Murren zu Hause und nach der kleinen dreiwöchigen Freiheit gingen die Freunde ja auch wieder gerne heim.

Doch dann wollten auch mal die Frauen einen Urlaub machen. Oh Schreck, sie wollten mit nach Bad Füssing, der ersehnte Kururlaub schien durch die Begleitung von Betty (Brigitte Deckert) und Helga (Eva Lesch) nicht in gewohnter Weise zu verlaufen.

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Langweilig sei so eine Kur meinten auch die Frauen, die sich was ganz anderes erwartet hatten. Doch dann kamen nach einer Woche Langeweile zwei "Sahneschnittchen", Jacqueline (Christina Polifka) und Chantal (Martina Schmitt) angereist, auf die Oswald und Emil nicht verzichten wollten. Was nun? Wie kriegt man die Frauen los?

Doch die hatten mittlerweile ganz anderes im Sinne, denn auch sie hatten Augen im Kopf für Ferdinand van Cartier (Stefan Deckert) und Adalbert Baron von und zu Stadelhofen (Dominik Deckert). So kam der Vorschlag, sich für die Dauer der Kur zu trennen, so zu tun, als kenne man sich nicht, auf fruchtbaren Boden.

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Zuerst läuft so auch alles ganz nach dem Geschmack aller Beteiligten. Doch dann gab's so manche Verwirrungen, die unter der Regie von Rudi Schlagmüller entsprechend auf die Charktere zugeschrieben wurden. Da hatten die Physiotherapeuten Harry (Wolfgang Nahm) und Susi (Ina Messerer) allerhand zu tun, um den Klinikbetrieb noch halbwegs aufrecht zu halten. Aber auch sie hatten es faustdick hinter den Ohren, mischten in der Gerüchteküche mit.

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Der Höhepunkt war dann noch der Auftritt der zwei reichen Amerikanerinnen, spätestens dann kochte die Stimmung im Publikum über. Kkein Wunder. rege