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Achatiuskapelle - Neue Stempelstelle für Jakobsweg eingerichtet

Gotteshaus noch attraktiver

Von 
Ulrich Feuerstein
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Alfred Beetz präsentiert die Stempelstelle. © Ulrich Feuerstein

Grünsfeldhausen. Wer auf dem Jakobsweg unterwegs ist, benötigt einen Pilgerausweis. In ihm sammelt der Pilger Stempel, um sie bei der Ankunft in Santiago de Compostela vorzuzeigen. Mit der Achatiuskapelle ist jetzt eine neue Stempelstelle hinzugekommen.

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Historisches Kleinod

„Die Achatiuskapelle wird noch attraktiver“, betont Alfred Beetz. Der Vorsitzende des rührigen Kirchenbaufördervereins ist froh um jede Gelegenheit, das historische Kleinod ins Bewusstsein zu rücken. Beispielsweise mit der jüngsten Ausstellung über „Heilige Frauen“. Oder der neuen Ladestation für E-Bikes. Und nicht zuletzt der barrierefreien Toilette am benachbarten Spielplatz.

Die neue Stempelstelle ergänzt das Angebot rund um die Achatiuskapelle. „Damit geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung“, so Beetz. Das Gotteshaus im Grünbachtal liegt an einem Seitenzweig des Jakobswegs vom Main in das Taubertal.

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In der Vergangenheit kamen immer wieder Pilger vorbei, haben die Kapelle besichtigt, dokumentierten ihren Besuch aber nicht.

Stifterin Karin Schlör

Das ist jetzt sogar mit zwei Stempeln möglich. Angeregt und gestiftet hat sie Karin Schlör. Sie war selbst schon mehrfach auf dem Jakobsweg unterwegs und weiß deshalb um die Bedeutung der Stempel. „Sie sind nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern berechtigen auch zur Unterkunft in den Pilgerherbergen.“ Weil ihr die Achatiuskapelle sehr am Herzen liegt, hat sie den Vorschlag gemacht, der jetzt – coronabedingt mit etwas Verzögerung – vom Kirchenbauförderverein umgesetzt worden ist. Zwei Motive stehen zur Auswahl. Beide zeigen neben einem Schriftzug die stilisierte Achatiuskapelle. Egon Knapp hat dazu eine formschöne Halterung aus Holz geschaffen.

Alfred Beetz hat schon das nächste Projekt des Baufördervereins im Blick. Die Achatiuskapelle soll in naher Zukunft einen barrierefreien Zugang erhalten.

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