Männertanzturnier - Grünsfelder Hasekühle hatten wieder eine tolle Veranstaltungen organisiert / Heeschter Berkediebe siegten vor Gruppe aus Vilchband Gipfelglück beim zünftigen Almabtrieb

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feu
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Den Sieg beim Männertanzturnier der Grünsfelder Hasekühle holte sich die Gruppe der Heeschter Berkediebe mit einem zünftigen Almabtrieb (oben) vor dem Männerballett aus Vilchband als Dracula (unten links). Eine tolle Show boten die Külsheimer Brunnenputzer. © Feuerstein

Gipfelglück in der Gauhauptstadt: „Heeschter Berkediebe“ heißen die Sieger des Männertanzturniers in der Stadthalle.

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Grünsfeld. Die Truppe aus Hainstadt gewann mit einem zünftigen „Almabtrieb“ die 19. Austragung des Wettbewerbs. Auf den zweiten Platz kam das Männerballett aus Vilchband. Die Zellinger „Ture-Dancer“ belegten den dritten Rang. An der von der Männertanzgruppe der Grünsfelder „Hasekühle“ organisierten Veranstaltung nahmen acht Formationen aus der Region teil. Zu sehen war attraktiver Tanzsport mit originellen Showeinlagen.

„Dies ist Spitzentanzsport“, erklärte Moderator Tobias Sauer. Das Turnier sei ein sportlicher Wettstreit und keine Fasnachtsveranstaltung. Es gehe nicht um Orden, sondern um Pokale. Eine Jury mit externen Wertungsrichtern vergab Punkte in den Kategorien Ausführung, Choreographie, Kostüm und Idee.

In die Berge, auf die Alm zog es die „Heeschter Berkediebe“. Die Gruppe aus Hainstadt veranstaltete einen zünftigen „Almabtrieb“. Zahlreiche Burschen in Lederhosen und mit strammen Wadeln stürmten die Bühne. Sogar eine „Kuh“ reihte sich ein. Diese originelle Darbietung belohnte die Jury mit dem ersten Platz.

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Eine verhängnisvolle Reise unternahm das Männerballett aus Vilchband. Es ging nach Transsilvanien, wo Graf Dracula schon wartete. Schaurig-schön inszenierte die Truppe den berühmten Stoff der Weltliteratur. Die intensive Darbietung mit fantasievollen Kostümen bescherte den Männern aus Vilchband den zweiten Rang.

Der dritte Platz ging an die „Ture-Dancer“ aus Zellingen. Die Gruppe vom Main holte den „Super Bowl“ in die Grünsfelder Stadthalle und gab dem Publikum einen vergnüglichen Einblick in die Besonderheiten des American Football. Inklusive Halbzeitshow: Da traten die „Backstreet Boys“ auf.

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Ein Wiedersehen mit den Helden der Augsburger Puppenkiste ermöglichte das Bubenballett des Erlenbacher Carneval-Vereins. Das Publikum war mit dabei, als die Puppen sich selbstständig machten. Mit ihnen staunten sie auch über das Urmel, das aus dem Ei schlüpfte.

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Vom Film „Ratatouille“ hatten die „Krasse Hüpfer“ aus Krensheim sich inspirieren lassen. In dieser sympathischen Zeichentrickkomödie verhilft eine gewitzte Ratte einem talentlosen Koch zum Erfolg. Am Ende hat sogar der äußerst wählerische Restaurantkritiker nichts mehr auszusetzen. Die Vorlage setzten die Männer aus dem Grünsfelder Stadtteil mit viel Liebe zum Detail um.

In die Rolle von Superhelden schlüpften die Männer aus Limbach. Das Männerballett der Karnevalsgesellschaft „Lemboch“ musste Superkräfte zum Einsatz bringen, um im gemeinsamen Kampf das Böse zu bezwingen. Am Ende kamen die Panzerknacker hinter Gitter.

Ein Strandbad gibt es in Külsheim bislang nicht. Das könnte sich bald ändern, wenn es nach den Vorstellungen des Männerballetts der „Brunnenputzer“ geht. Die Herren empfahlen sich bei ihrem Auftritt als Rettungsschwimmer wie bei „Baywatch“. Sie sorgten dafür, dass das heitere Badevergnügen nicht von einem Hai gestört wurde.

Unterm Sternenhimmel vergnügten sich die „Don Promillos“ aus Urphar. Eine magische Nacht ließ die Funken sprühen und zarte Liebesbande wurden geknüpft.

Dann wurden hinter den Kulissen die Stimmzettel ausgezählt. In den Pausen zeigten die Garden der „Hasekühle“ ihr Können. Die Kindergarde rief dazu auf, den Biber zu retten. Als Traum in Pink inszenierte die Juniorengarde ihre Hommage an den Flamingo.

Die gemischte Schautanzgruppe unternahm eine Reise nach Spanien. Was die Akteure dort sahen, fand nicht uneingeschränkt Gefallen. Dem blutigen Stierkampf setzten sie andere Sehenswürdigkeiten wie Sonne, Strand und Sangria entgegen. Diese Darbietungen liefen außer Konkurrenz.

Das Endergebnis war dann eine knappe Angelegenheit. Fünf Punkte trennten die Zweit- von den Drittplatzierten. Am Ende hatten die Männer aus Hainstadt die Nase vorn und bekamen den Pokal. Die Sieger feierten mit allen anderen Teilnehmern ihren Erfolg bis weit nach Mitternacht. feu