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Frauengemeinschaft - Nach ausführlicher Diskussion stimmte Mehrheit dafür

Beitritt zum kfd-Bundesverband

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Grünsfeld. Die Frauengemeinschaft Grünsfeld traf sich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung. Einziger Tagesordnungspunkt war die Abstimmung der Mitglieder über den Beitritt der Frauengemeinschaft zum Bundesverband der kfd.

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Die Vorsitzende Uschi Spang hieß neben den zahlreich erschienen Frauen auch Thea Hammel vom kfd-Dekanatsvorstand sowie Pfarrer Störr willkommen und erläuterte nochmals den Grund der Versammlung. Im Vorfeld hatten bereits alle Mitglieder der Frauengemeinschaft Grünsfeld ein Schreiben mit den wichtigsten Informationen erhalten.

Thea Hammel stellte die derzeitige Situation in der Diözese Freiburg vor. So sind im kfd-Diözesanverband Freiburg rund 45 000 Mitglieder, aber davon sind nur cirka 13 000 Frauen auch Mitglied im Bundesverband.

In anderen Diözesen hingegen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es nur kfd-Pfarrgruppen mit ausschließlich kfd-Bundesverbandsmitgliedern gibt. Ab dem 1. Oktober soll dies auch im kfd Diözesanverband Freiburg so sein. Daher müssen die einzelnen Pfarrgruppen entscheiden, ob sie zukünftig eine verbandliche kfd-Gruppe sind. Auch die einzelnen Mitglieder sind gefordert, sich klar zu einer Mitgliedschaft auf allen Ebenen zu entscheiden.

Ziele vorgestellt

Hammel schilderte noch die Ziele, die durch die kfd bereits umgesetzt worden sind und auch die, die noch erreicht werden sollen. Sie erläuterte die Vorteile einer kfd-Mitgliedschaft, die unter anderem in Schulungen und Veranstaltungen liegen. Katholische Frauengemeinschaften, die dem kfd-Bundesverband angehören, haben ein selbstständiges und selbstverwaltetes Konto. Sie müssen für diese Selbstständigkeit auch keinen eignen Verein gründen.

Pfarrer Oliver Störr stellte im Anschluss die Alternative vor: Wenn sich die Mehrheit gegen einen Beitritt zur kfd entscheiden sollte, wird die Frauengemeinschaft eine Gruppe in der Pfarrgemeinde bleiben. Die Finanzen dieser Frauengruppe gehören dann aber zum Vermögen der Pfarrgemeinde und werden auch über diese steuertechnisch erfasst. Das Guthaben der Frauengemeinschaft wird in einem Sonderposten verwaltet. Vollmacht darüber haben der Pfarrer und der Stiftungsrat. So werden dann Ausgaben der Frauengemeinschaft bei der Verrechnungsstelle eingereicht und von diesem Sonderkonto beglichen. Pfarrer Störr betonte, dass er vollkommen neutral der Entscheidung der Mitglieder entgegen sieht.

Nach der Beantwortung der Fragen der anwesenden Mitglieder kam es zur Abstimmung. Die Mehrheit der Mitglieder der Frauengemeinschaft entschied sich für einen Beitritt zum kfd-Bundesverband. Die Frauengemeinschaft Grünsfeld wird somit Teil des größten katholischen Frauenverbandes mit über 400 000 Mitgliedern, welcher sich für die Rechte von Frauen einsetzt und dafür sorgt, dass Anliegen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft Gehör finden.

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