Attraktiv bleiben

Von 
Diana Seufert
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Sich im Wettbewerb der Kommunen gut zu platzieren, ist das Ziel von Gemeinderat und Stadtverwaltung. Attraktiv sein und bleiben, damit man neue Bürger gewinnen kann, um die Bevölkerungszahl konstant zu halten: Mit zahlreichen Maßnahmen will man das in den nächsten Jahren erreichen.

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In der Vergangenheit wurde und im aktuellen Haushalt wird schon einiges dafür getan. Neue Baugebiete oder auch die Verbesserung der örtlichen Infrastruktur, von Breitband bis zu guten Straßen, sind für die Bürger wichtige Faktoren, die in ihrem Alltag eine große Rolle spielen. Ob Holperstrecken oder auch ein schlechter Internetempfang: Solche vermeintlichen Kleinigkeiten können für reichlich Unmut sorgen. Und sie verschlingen einiges an Geld. Millionen-Beträge werden sozusagen verbuddelt.

„Sparsamkeit bedeutet nicht nur, Geld zu sparen, sondern die finanziellen Mittel klug auszugeben“, zitierte Bürgermeister Joachim Markert bei der Haushaltssitzung den Briten Thomas Huxley. Getreu diesem Motto hatte man in Grünsfeld in den letzten Jahren stets versucht, die Stadtkasse nicht über Gebühr zu strapazieren. Doch sorgte das für einen Investitionsstau, wie Kämmerer Gabriel Weber kritisierte. Der muss nun nach und nach abgearbeitet werden.

Eine hohe Kreditaufnahme ist die Kröte, die das Gremium deshalb schlucken muss. Und es wird nicht die letzte bleiben, um die Attraktivität der Kommune zu steigern.

Redaktion Hauptsächlich für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim im Einsatz