Vergabe - Werkstattgebäude bei Seubert muss weichen Abbruch kann beginnen

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dib
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Grünsfeld. Auf dem Areal des ehemaligen Möbelhauses Seubert soll ein neues Wohnquartier entstehen. Bevor die Umsetzung erfolgen kann, sollen das Werkstattgebäude sowie verschiedene Schuppen am Rand des Geländes abgebrochen werden. Der Gemeinderat gab bei der Sitzung am Dienstag in der Stadthalle Grünsfeld nun grünes Licht dafür. Den Auftrag erhielt die Haaf Firmengruppe aus Gaubüttelbrunn zum Preis von 208 193 Euro.

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Gemeinderat Lothar Derr regte an, nicht alle Nebengebäude abzureißen. Er habe sich das Gelände betrachtet und sei überzeugt, dass im hinteren Bereich eine Halle stehen bleiben könnte. Sie ist in seinen Augen zu schade, um sie zu zerstören.

Dem widersprach Dieter Schenek. „Wir wollten die Gebäude weg und einen freien Platz haben.“ Auch Werner Biereth befürchtete, dass man sich damit für einen möglichen Investor etwas verbauen könnte. Bürgermeister Joachim Markert regte an, sich die Situation vor Ort nochmal anzuschauen. Mit dem Abbruch soll im März begonnen werden.

Ein Schuppen zur Aufbewahrung von Außenspielgeräten soll neben der Schulturnhalle in Grünsfeld gebaut werden. Der Gemeinderat stimmt dem Angebot der Firma Panther Holzbau zum Preis von 17 499 Euro zu. Nach Auskunft des Rathauschefs gibt es dazu eine Förderung von 60 Prozent aus dem SIQ-Programm.

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Eine frohe Kunde gab es ebenfalls. Die Bescheide für Zuwendungen aus dem ELR-Programm sind eingangen. Gefördert wurden vier von fünf eingereichten Maßnahmen. Für die Wohnumfeldmaßnahme der Stadt in der Grünbachstraße fließen 345 000 Euro aus Stuttgart. Für drei private Projekte in Zimmern, Kützbrunn und Hof Uhlberg gibt es weitere 80 000 Euro.

Umplanen muss der Kirchliche Bauförderverein St. Achatius-Kapelle in Grünsfeldhausen. Um für ein Nebengebäude mit barrierefreiem WC Gelder aus dem Leader-Programm zu erhalten, wurde das Projekt abgespeckt. Statt zwei ist nur noch eine Toilette geplant. Auf die Photovoltaikanlage wird verzichtet. Die vorgesehene E-Bike-Ladestation soll es trotzdem geben. Sie wird an der Straße geplant.

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Eingegangen ist eine Spende über 100 Euro, die vom Gemeinderat genehmigt wurde. dib