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Ferienprogramm des Familienzentrums

70 Kids mit viel Spaß dabei

Bei mehreren Events manch Interessantes erfahren

Von 
feu
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Wildpflanzenführung mit „Märchenfee“ Caroline Semma. © Ulrich Feuerstein

Grünsfeld/Wittighausen. Das Ferienprogramm des Familienzentrums war ein Erfolg. Rund 70 Kinder nahmen an den verschiedenen Veranstaltungen teil. Leiterin Cornelia Renk zog ein positives Fazit.

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Sechs Veranstaltungen

Sechs Mal öffnete das Familienzentrum während der Ferien seine Pforten. Für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter gab es verschiedene Angebote. Viel Spaß, gute Laune und coole Ideen ließen keine Langeweile aufkommen. „Die Resonanz war sehr gut“, erklärte Cornelia Renk. Die Leiterin des Familienzentrums freute sich, dass das Angebot „voll eingeschlagen“ hat.

Am ersten Nachmittag heiß es im Gasthaus „Zum Stern“ in Bütthard „Alle Neune“. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Frauengemeinschaft durften die Kinder nach Herzenslust kegeln. Cornelia Renk, Petra Horn, Dominik Ott und Maria Kraft sorgten für Kurzweil. „Wir hatten drei Stunden lang riesigen Spaß“, berichtete Cornelia Renk. Bei Eisvergnügen und Erfrischungsgetränken haben alle es genossen.

In die Welt der Botanik

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In die Welt der Botanik führte „Märchenfee“ Caroline Semma wenige Tage später ein. Auf einer Wiesenfläche oberhalb des „Stationenwegs“ machten die Kinder eine Entdeckungsreise, um nach verschiedenen Kräuterpflanzen zu suchen. Im Anschluss wurden Pflanzen wie Schlehe, kanadische Goldrute, Wegwarte, Bechermalve, wilde Möhre, Kugeldistel, Bergflockenblume oder Ferkelkraut bestimmt. Unter der fachkundigen Hilfe der „Märchenfee“ legten die Kinder ein Herbarium, eine kleine Pflanzensammlung, an und erstellten einen Pflanzensteckbrief. Am Ende erhielt jedes Kind ein Torftöpfchen, um selber verschiedene Kräutersamen zu säen.

Hans-Peter Scheifele nahm die Kinder als Naturdetektive mit in den Wald. Der Pädagoge und Förster hatte viel Wissenswertes zum Leben der bekanntesten Waldbäume zu berichten. Scheifele zeigte den Teilnehmern, wie sie gemeinsam aus Zweigen, Sträuchern, Moos und Blättern ein „Waldsofa“ bauen können, dessen Stabilität die gesamte Gruppe testete.

Verschiedene Spiele hatten ebenfalls den Wald zum Thema. Beim einen ging es darum, dass ein Kind seinen Partner mit verbundenen Augen zum jeweiligen „Lieblingsbaum“ führen, diesen befühlen und erspüren sollte, um ihn nach Rückkehr zum Ausgangspunkt wiederzufinden.

„Lieblingsbäume“ und „Lieblingsplätze“ wurden individuell ausgewählt und mit allen Sinnen wahrgenommen.

Gegenstück finden

Beim „Waldmemory“ mussten die Kinder zu neun verschiedenen Zweigen entlang des Wegrandes das passende Gegenstück ähnlich einer Memorykarte finden. Die Zweige wurden benannt, der dazugehörige Baum vorgestellt und in einem Baumsteckbrief näher beschrieben.

Die vierte Veranstaltung richtete sich an die neuen Erstklässler. Bei der Veranstaltung in Kooperation mit dem Kindergarten St. Marien war Filzen angesagt. Jedes Kind durfte einen Stift in seinen Lieblingsfarben gestalten und mit nach Hause nehmen.

Kreativität gefragt

Kreativität und Wettkampfeifer waren bei der Naturolympiade an der Waldhütte gefragt.

An verschiedenen Stationen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, mit Naturmaterialien zu spielen, zu gestalten und diese mit allen Sinnen zu erleben.

Am Ende eines abwechslungsreichen Ferienprogramms des Familienzentrums war „Minigolfen“ im Angebot. Die geplante Kanufahrt auf der Tauber musste wegen des niedrigen Wasserpegels abgesagt werden. feu

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