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Unser Dorf hat Zukunft

„Wir fühlen uns als Sieger der Herzen“

Teilnahme hat sich für Großrinderfeld ausgezahlt

Von 
Matthias Ernst
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Mit viel Musik, wie hier vom Schulchor der Freiherr von Zobel Grundschule, wurde beim Besuch der Kommission zum Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ in Großrinderfeld gepunktet. © Matthias Ernst

Großrinderfeld. Die Spätfolgen, die der Gewinn der Silbermedaille beim Landesentscheid zu „Unser Dorf hat Zukunft“, für Großrinderfeld haben wird, sind noch nicht absehbar. Was aber feststeht, da sind sich alle im Organisationsteam einig, ist der enorme Aufschwung, den die Teilnahme am Wettbewerb für die Ortschaft gebracht hat.

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„Wir hätten nie gedacht, dass wir soweit kommen werden“, fast Ortsvorsteher Walter Lutz die Stimmung zusammen, als das Schreiben mit der Platzierung vom Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk im Rathaus eintraf. Die Wertigkeit beim Landesentscheid ist um ein Vielfaches höher, als beim Regionalentscheid, den Großrinderfeld überzeugend gewonnen hatte, ist sich Helga Koch sicher. Und auch Christina Häussler ist sich sicher, dass mit der Silbermedaille eine Bestätigung der Arbeit innerhalb der Gemeinde verliehen wird, die „einfach gut getan hat“. Man merke in der Bevölkerung einen Ruck, zum Zusammenhalt und ein Miteinander unter den Vereinen, die vorher in dieser Form nicht gewesen ist.

Wie berichtet, hatte beim Besuch der Prüfungskommission das ganze Dorf mitgemacht und sich eingebracht. Erinnert sei hier nur an den Jahrmarkt, der auf dem Dorfplatz aufgebaut worden war und einen Hauch des bekannten Bauernmarktes darstellte. „Das war besonders positiv“, so Häussler, dass die Bevölkerung voll einbezogen wurde. Nicht nur die Mitglieder des Organisationsteams hatten sich eingebracht, sondern ganz viele Menschen. Das sei ein Erfolg, der nicht mit irgendeiner Auszeichnung aufzuwiegen ist.

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Natürlich hätte man gerne eine Goldmedaille errungen, aber die zu bekommen ist fast unmöglich für eine Gemeinde wie Großrinderfeld, so Bürgermeister Johannes Leibold. Die Teilnahme habe im Vorfeld viel Arbeit verursacht, aber der Erfolg sei enorm, so der Rathauschef. Für Sven Schultheiß ist man „Sieger der Herzen“, denn die Fröhlichkeit und Leichtigkeit, die im Zusammenspiel der einzelnen Vereine und Organisationen im Ort erreicht wurde, sei das größte Plus und ein echter Gewinn.

Natürlich ist noch nicht Schluss, nur weil der Wettbewerb für Großrinderfeld nun beendet ist. „Wir arbeiten weiter an der Lebensqualität“, richtet Walter Lutz den Blick in die Zukunft. Die Kommission habe vermittelt, dass man auf einem guten Weg sei und Großrinderfeld viele Perspektiven hat. „Das Wir-Gefühl bleibt“, sind sich Christina Häussler und Ariane Brojek sicher. Einige Projekte sind noch nicht abgeschlossen, andere noch nicht einmal begonnen. Der Ideenreichtum in der Bevölkerung sei groß gewesen und diese Ideen abzuarbeiten, lohne sich auf jeden Fall, davon sind alle Beteiligten überzeugt. Der Wettbewerb sei „erst der Anfang“ gewesen, ist sich Ariane Brojek sicher.

Die Anregungen im Abschlussbericht der Kommission hätten noch einmal gezeigt, welch großes Potential in Großrinderfeld steckt. Dabei konnte man gar nicht alles zeigen, bedauert Helga Koch. Die Rundfahrt durch den Ort sei viel zu kurz gewesen für die vielen Dinge, die auch um das Dorf herum angestoßen und umgesetzt wurden.

Nun freuen sich alle auf die offizielle Preisübergabe am 20. November in Bühl bei Rastatt. Dort will man mit einer großen Delegation dabei sein und auf Wunsch der Kommission werden auch der Schulchor und „Rentnerblech“ mit von der Partie sein, die mit ihren Liedern den Kommissionsbesuch bereichert hatten.

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