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Maßnahme vollendet - Nicht nur über der Erde ist viel verbessert worden, sondern auch im Untergrund

Paimarer Straße nun abgeschlossen

Von 
Matthias Ernst
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Mit dem obligatorischen Durchschneiden des rot-weißen Trassierbandes wurde die Paimarer Straße in Großrinderfeld am Freitag wieder für den Verkehr von den Verantwortlichen freigegeben. © Matthias Ernst

Es war keine ganz einfache Baustelle, gab Bürgermeister Johannes Leibold bei der Wiedereröffnung der Paimarer Straße in der Gemeinde Großrinderfeld zu.

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Großrinderfeld. Der Vollausbau bei der Sanierung der Straße war schon eine gewisse Herausforderung für das gemeindliche Bauamt, die begleitenden Ingenieure des Büro ibu, der Firma Konrad Bau und die unterschiedlichen Dienstleister für Energie und Telekommunikation.

Auf einer Länge von knapp 200 Metern wurde nicht nur die Oberfläche erneuert, sondern endlich auch der Abwasserkanal an das bestehende Ringleitungssystem der Gemeinde angeschlossen. „Das hatte man beim Bau der Straße wahrscheinlich aus gutem Grund nicht gemacht“, mutmaßte auch Bürgermeister Leibold.

Bisher war das Abwasser in die Seitenstraßen abgeleitet worden, weil man sich scheute, die Verdolung des Rödersteingrabens, der quer zur Straße verläuft, zu über- oder unterqueren. Das ist nun geschehen und man kann endlich von einem geschlossenen System ausgehen.

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Ein weiterer Grund für den Nichtanschluss des Abwasserkanals wird sicher auch der Baumbestand gewesen sein. Man wollte keine Wurzeln angreifen und die Standfestigkeit der beiden Linden riskieren. Doch jetzt steht nur noch ein Baum, der zweite war morsch und innen hohl, so dass er gefällt werden musste. Für den noch stehenden Baum wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, sogar ein Baumpfleger schaute regelmäßig nach der Linde.

Nach der jetzt abgeschlossenen Baumaßnahme wird nochmals die Festigkeit des Baumes überprüft und ein Astschnitt durchgeführt, sobald der Gemeinderat dafür grünes Licht gegeben hat.

Das Gremium hatte schon 2019 für die Sanierung der Paimarer Straße gestimmt. Doch erst Anfang dieses Jahres erfolgte der Baubeginn. Die Anwohner, allen voran das Elektro-Geschäft, mussten viel aushalten, denn der Vollausbau sorgte für viele Einschränkungen und schlechte Anfahrmöglichkeiten. Doch das ist jetzt vorbei.

Die Straße erstrahlt in neuem Glanz. Unter der Erde wurden neben dem Abwasserkanal auch eine neue Wasserleitung auf 140 Metern Länge verlegt und nahezu alle Grundstücke mit Gas-, Strom- und Glasfaserleitungen erschlossen. Etwa 800 Quadratmeter Asphalt, 600 Quadratmeter Betonpflastersteine und 400 Quadratmeter Bordsteine wurden verbaut. Zusammen mit den Stahlbetonrohren für das Abwasser und den 140 Metern Wasserleitung kam man so auf eine Auftragssumme von 650 000 Euro für die insgesamt neun Hausanschlüsse.

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„Die Straße hatte es auch bitter nötig“, fanden nicht nur die Mitglieder des Ortschaftsrates, die zahlreich zur Wiedereröffnung gekommen waren, sondern auch der Bürgermeister. Johannes Leibold dankte der Firma Konrad Bau ausdrücklich für die pünktliche Fertigstellung und vor allem für die reibungslose Abwicklung.

Der stellvertretende Standortleiter von Konrad Bau, Sigmar Scherer, dankte dem Baureferat der Gemeinde, dem Bauhof und dem Ingenieurbüro, aber vor allem seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. „Man kann anschauen, was wir gemacht haben“, fand er und schnitt dann stolz mit den anderen Anwesenden das Trassierband ab, damit die Straße wieder uneingeschränkt befahrbar ist. Wenn jetzt noch die Absturzsicherung am Rödersteingraben abgebracht ist, hat die Gemeinde wieder ein Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen.

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