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Gemeinderat - Kommune gab grünes Licht zum Vertrag / Gerchsheim soll neues Feuerwehrfahrzeug erhalten

Großrinderfeld und Werbach kooperieren beim Standesamt

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Großrinderfeld. Mit der Übertragung der Aufgaben des Standesamtes im Vertretungsfall beschäftigte sich der Gemeinderat bei seiner Sitzung. Hintergrund ist die dauerhafte Einsatzfähigkeit des Standesamtes auch in dringenden Einzelfällen. Bei einem Gespräch mit der Standesamtsaufsicht beim Landratsamt in Tauberbischofsheim wurde erörtert, wie man bei Engpässen, beispielsweise bei Personalfluktuation oder Fortbildung zum Standesbeamten, umgehen soll. Man entschied, dass sich die Gemeinden Großrinderfeld und Werbach zukünftig gegenseitig vertreten können. Deshalb wurde Bürgermeister Leibold beauftragt, einen entsprechenden Vertrag mit der Nachbargemeinde Werbach zu schließen. Zukünftig darf der jeweilige „Verhinderungsvertreter“ einer Gemeinde, praktisch die Stellvertretung der normalen Stelle, in der Nachbargemeinde ebenfalls als Standesbeamter tätig sein.

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Der Großrinderfelder Gemeinderat vergab die Planungsleistung für die Durchführung eines Verfahrens zur Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs an das Büro für Brandschutzplanung Renninger in Eßfeld zu einem Angebotspreis von rund 6800 Euro brutto. Hintergrund ist die Ersatzbeschaffung für den fast 40 Jahre alten Unimog der Abteilungswehr Gerchsheim. Dieses Fahrzeug soll durch ein modernes LF20 ersetzt werden. Eine entsprechende Förderung seitens des Landes sei bereits eingegangen, ein Antrag auf Förderung beim Ausgleichsstock folgt in Kürze.

Vergeben wurde auch die Anschaffung eines Software-Moduls für den digitalen Sitzungsdienst. So können in Zukunft die Sitzungen noch effizienter vor- und nachbereitet werden. Zudem ist die Archivierung der Sitzungen geplant. Das Programm sei relativ kostengünstig mit einem Grundpreis von 750 Euro, so Kämmerer Werner Horn. Hinzu kämen Einzellizenzen und die Softwarepflege.

Beschlossen wurde weiterhin, die marode Brücke in der Gartenstraße im nächsten Jahr zu sanieren. Diese Maßnahme sei überfällig, da die Verkehrssicherheit aufgrund des schlechten Gesamtzustandes der Brücke nicht mehr gegeben ist, sagte Leibold. Nach dem positiven Bescheid aus dem Ausgleichsstock mit einer Förderung von 107 000 Euro will man nun im Winter die Ausschreibung für den Neubau angehen. Auf Nachfrage von Gemeinderat Ralf Schieß erklärte der Bürgermeister, dass eine reine Verrohrung nicht möglich sei, da man damit den Querschnitt des Durchflusses verringere, was nicht gestattet ist. „Das war eine Brücke und muss weiter als Brücke gebaut werden.“ mae

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