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Offizielle Abnahme - Erschließungsmaßnahme für sechs Baugrundstücke in Großrinderfeld sind abgeschlossen

Großrinderfeld: Neues Wohngebiet soll Interessenten bald an den alten Sportplatz locken

Eine Teilfläche des alten Sportplatzes in Großrinderfeld steht für Häuslebauer zur Verfügung. Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten erfolgte nun die offizielle Übergabe.

Von 
Matthias Ernst
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Alle am Entstehen des neuen Baugebietes beteiligten Firmen und Institutionen sowie Bürgermeister Johannes Leibold (Vierter von rechts) freuen sich über den erfolgreichen Abschluss der Erschließungsmaßnahme. © Matthias Ernst

Großrinderfeld. „Auch dieses Werk haben wir hinter uns gebracht“, freute sich Bürgermeister Johannes Leibold bei der Abnahme des neuen Baugebietes auf einer Teilfläche des alten Sportplatzes an der Frankenstraße. Während das auf der anderen Fläche befindliche Pflegeheim schon vor einigen Jahren eröffnet wurde, ließ sich der Gemeinderat bei der Erschließung von Baugrundstücken auf der Restfläche wesentlich mehr Zeit.

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In Angriff genommen

Nun wurden die Straßen und Versorgungsleitungen doch in Angriff genommen. Vor einem Jahr wurde die Maßnahme im Gemeinderat einstimmig beschlossen und im Frühjahr dieses Jahres erfolgte die Ausschreibung. Begleitet und geplant vom Ingenieurbüro ibu aus Tauberbischofsheim übernahm die Firma Boller Bau aus Distelhausen die Ausführung.

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Insgesamt sind sechs neue Grundstücke mit einer Größe zwischen 580 und 680 Quadratmetern entstanden. Die Zufahrt zum neuen Baugebiet erfolgt von der Hauptstraße aus und schließt im Bereich „Am alten Sportplatz“ mit einem Wendehammer ab, so dass ein flüssiges Ein- und Ausfahren in die L 578 gewährleistet ist.

Neben den Anschlüssen für Gas und Strom, sowie Wasser und Abwasser verfügt jedes Grundstück über einen Glasfaseranschluss. „Damit bieten wir den zukünftigen Grundstücksbesitzern die Möglichkeit, an der digitalen Zukunft teilzuhaben“, führte Bürgermeister Johannes Leibold bei der offiziellen Übergabe aus. „Ich hoffe, hier finden junge Familien ein glückliches Zuhause“, fügte er an.

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Planungen gehen weiter

Dabei gehen die Planungen für weitere Baugrundstücke schon weiter. Direkt im Anschluss in südwestlicher Richtung sollen in Kürze zusätzliche Bauplätze erschlossen werden. Die Planungen laufen schon, und der Gemeinderat hat bereits grünes Licht gegeben, damit beiderseits der Hauptstraße neue Wohngebiete, aber auch ein Sondergebiet für Einzelhandel entstehen können. Deshalb gibt es in dem jetztigen Baugebiet auch zwei Straßennamen, eben „Am alten Sportplatz“ und „Am Zündmantel“. Letzterer wird dann in das neue Baugebiet weitergeführt und nimmt Bezug auf die alte Flurbezeichnung dort.

Die Anbindung der Versorgungsleitungen war nicht ganz unproblematisch, hieß es, denn die Gasleitungen wurden von der Frankenstraße erschlossen, die Stromanschlüsse von der Hauptstraße. Zusätzlich wurden 150 Quadratmeter Pflastersteine verlegt und etwa 800 Quadratmeter asphaltiert. Die Wasserleitung ist so dimensioniert, dass sie auch den künftigen Bedarf abdeckt, genauso wie die Abwasserrohre für eventuelle Starkregenfälle gerüstet sind.

Anregung aufgenommen

Bürgermeister Leibold dankte allen am Bau Beteiligten und freute sich, dass es keinen Unfall während der Bauphase gegeben hat. Gerne nahm er eine Anregung von Helga Koch auf, zu prüfen, ob man eine fußläufige Verbindung entlang des Rötensteingrabens einrichten kann, damit die Schul- und Kindergartenkinder sicherer zur Schule beziehungsweise in die Kindertagesstätte kommen. Der derzeit geplante Weg sei unpraktisch, hatte Koch bemängelt. Dies sieht auch Leibold so und will in Kürze eine einfachere Lösung präsentieren. Mit einer Bauzeit von nur fünf Monaten sei das neue Baugebiet sehr schnell und zügig erstellt worden, lobte er abschließend die beteiligten Firmen.

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