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Gemeinderatssitzung

Großrinderfeld: Friedwald Main-Tauber erhält Unterstellmöglichkeit

Von 
Matthias Ernst
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Beerdigungen unter Bäumen sollen künftig im Friedwald Main-Tauber zwischen Großrinderfeld und Ilmspan möglich sein. © Matthias Ernst

Großrinderfeld. Die Gemeinde Großrinderfeld will auf einem etwa 40 Hektar großen Waldstück zwischen Großrinderfeld und Ilmspan im Gewann „Tannenbuckel“die Möglichkeit einer Waldbestattung schaffen (wir berichteten). Dazu nahmen die Verantwortlichen Kontakt zur Firma Friedwald auf, die für die entsprechende Logistik und Infrastruktur sorgen will.

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Der Großrinderfelder Bestattungswald werde den Namen „Friedwald Main-Tauber“ führen, erläuterte Bürgermeister Johannes Leibold bei der Sitzung des Gemeinderats im Dorfgemeinschaftshaus in Schönfeld. Um den Betrieb nach der Widmung des Waldes aufnehmen zu können, bedürfe es einiger Bauten und Einrichtungen. So werde für Beratungsgespräche sowie Unterstellmöglichkeit bei schlechtem Wetter eine Waldhütte am Eingang des Bestattungswalds benötigt.

Im Gemeinderat notiert

Einstimmig fasste der Großrinderfelder Gemeinderat in seiner Sitzung im Schönfelder Dorfgemeinschaftshaus den Aufstellungsbeschluss für den BebauungsplanGeißgraben III“. Damit kann das bestehende Gewerbegebiet in Gerchsheim erweitert werden. Die Planungsleistungen für den Bebauungsplan übernimmt das Büro ibu aus Tauberbischofsheim zum Angebotspreis von knapp 23 000 Euro.

Durch die Ernennung der Gemeinde Großrinderfeld zur „ELR-Schwerpunktgemeinde“ bieten sich weitere Fördermöglichkeiten mit erhöhten Sätzen. Nicht nur die Gemeinde selbst profitiert davon, auch Privatleute haben einen erhöhten finanziellen Nutzen. Damit dies den einzelnen Bewerberinnen und bewerbern verdeutlicht wird, beauftragt die Gemeinde das Büro Klärle aus Weikersheim, die Beratung zu übernehmen, sodass diese für Privatleute kostenfrei ist. Bürgermeister Johannes Leibold ergänzte in diesem Zusammenhang, dass in der kurzen Zeit bereits acht Anträge eingegangen seien. Er und der Gemeinderat hoffen auf weitere Interesse, damit die Entwicklung der Gemeinde in der Zukunft gesichert ist. mae

Bei zwei Terminen in anderen Friedwäldern haben sich die Gemeinderäte bereits ein Bild von Projekten anderer Betreiber gemacht. Um den Friedwald Main-Tauber attraktiv und zugleich dauerhaft auszustatten, empfahl die Verwaltung die Anschaffung einer Blockhütte.

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Man hatte auch über den Kauf eines Schäfer- oder eines Bauwagens nachgedacht. Doch dann wurde dieser Gedanke wieder verworfen, da die Wertigkeit eine andere sei und sobald eine Dämmung und der Winterbetrieb ins Spiel kämen, der Preis gleich hoch wie der für die vorgesehene Blockhütte sei. Diese werde von der Firma Holzbau Perr als fertiger Bausatz geliefert. Es sei möglich, in die Hütte einen Ofen einzubauen. Somit könne sie problemlos auch im Winter genutzt werden. Das sei für eine Trauergesellschaft wichtig, weil der Friedwald Main-Tauber doch etwas außerhalb des Orts liegt.

Der Beschluss des Gemeinderats, die Blockhütte zu einem Angebotspreis von knapp 22 000 Euro anzuschaffen, erfolgte einstimmig. Ebenfalls ohne Einwände stimmten die Mandatsträger dem Bauantrag für die Blockhütte im Bereich des Friedwalds zu.

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