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Freiwillige Feuerwehr Großrinderfeld - Jahreshauptversammlung / Bürgermeister Johannes Leibold verspricht weitere Unterstützung

FFW Großrinderfeld: Spitzenämter zum Teil neu besetzt

Erstmals seit 2019 fand wieder eine Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großrinderfeld statt, bei der auch Neuwahlen auf der Tagesordnung standen.

Von 
Matthias Ernst
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Die neue Führung der Feuerwehrabteilung Großrinderfeld um Abteilungskommandant Markus Herold (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Johannes Leibold (rechts). © Matthias Ernst

Großrinderfeld. Ein recht volles Programm hatte die Jahreshauptversammlung zu absolvieren. Wegen der Hygienevorschriften mit Corona war man nicht im Schulungsraum des neuen Feuerwehrgerätehauses zusammengekommen, sondern in der Fahrzeughalle. Hier waren die Abstände besser einzuhalten, so Abteilungskommandant Markus Herold. Erst im Juni habe man das neue Gebäude beziehen können, obwohl es schon im vergangenen Jahr fertiggestellt worden sei. Corona habe einen geregelten Umzug einfach nicht möglich gemacht.

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Besondere Umstände

In seinem Rechenschaftsbericht ging Herold auf die besonderen Umstände der letzten beiden Jahre ein, die den Mitgliedern der Wehr viel abverlangt hätten. Immer wieder habe man sich auf geänderte Situationen hinsichtlich Einsatzstärke und Hygienevorschriften einstellen müssen, und doch habe man immer einsatzfähig sein wollen.

„Keiner von uns hätte gedacht, dass dieser kleine Virus uns so lange beschäftigt“, sagte auch Bürgermeister Johannes Leibold in seinem Grußwort. Das Virus lähme das öffentliche Leben schon eine ganze Weile, fuhr er fort und dankte allen Feuerwehrlern für ihren ehrenamtlichen Einsatz. „Euer Dienst ist nicht selbstverständlich“. Er versprach, dass die Gemeinde weiter für die Ausstattung der Feuerwehr sorgen werde. Der Gemeinde sei sehr daran gelegen, dass „die Feuerwehr auf aktuellem Stand ist“.

Das hörte die Abteilungswehr gerne, wünscht man sich doch schon seit längerem einen Mannschaftstransportwagen und einen neuen hydraulischen Rettungssatz sowie teilweise neue Einsatzkleidung, damit alle Aktiven in gleicher Ausstattung zum Einsatz ausrücken könnten. Man versuche im Rahmen der Möglichkeiten, alle Wünsche abzuarbeiten, erwiderte Leibold, bat aber um Verständnis, dass man immer alle Abteilungen in der Gesamtgemeinde im Blick haben müsse. Zusammen mit dem Hauptkommandanten Gerald Ebert sei man in konstruktiven Gesprächen.

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Großes Lob gab es für die Angehörigen bei der Jugendfeuerwehr. Volker Hofmann, der seit 24 Jahren Jugendleiter ist, blickte auf zwei erfolgreiche Jahre mit den aktuell fünf Jugendlichen zurück. Ihm habe die Arbeit mit der Jugend immer viel Spaß gemacht, aber nun sei es an der Zeit, die Leitung in jüngere Hände zu legen. Die Nachwuchsarbeit habe gute Früchte getragen, denn die überwiegende Zahl der Neuaufnahmen in die aktive Wehr rekrutierte sich aus ehemaligen Angehörigen der Jugendfeuerwehr.

Kleiner Seitenhieb

Mit einem kleinen Seitenhieb auf die Aktiven berichtete Hofmann, dass beim allgemeinen Test die Jugendlichen besser abgeschnitten hätten als die Aktiven. Er sprach von einer „sehr motivierten Truppe“. Um noch mehr Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern, wolle man das Eintrittsalter auf zehn Jahre senken. Dadurch erhoffe man sich noch größeren Zuspruch.

Schriftführer Uwe Behringer verlas die Aktionen in den vergangenen beiden Jahren, wobei sich 2020 fast nichts Gesellschaftliches ereignet habe. An Einsätzen hatte man 2019 insgesamt neun und 2020 acht. Kassenwart Martin Sack berichtete, dass man 2020 fast keine Einnahmen hatte, aber höhere Ausgaben die glücklicherweise aus der Rücklage gedeckt gewesen seien.

Bei den Neuwahlen stellte sich Abteilungskommandant Markus Herold erneut zur Wahl. Er wurde mit überzeugender Mehrheit im Amt bestätigt, ebenso wie Volker Hofmann als Stellvertreter. Weiterer Stellvertreter wurde Tobias Lang, der Klaus Spinner nachfolgt. Neuer Kassenwart wurde Martin Kolb, neue Schriftführerin Diana Schunder-Baumann. Im Ausschuss sitzen künftig Martin Sack, Uwe Behringer, Harald Müller und Andreas Horn. Kassenprüfer bleiben Dieter Weismann und Dietmar Weismann.

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Zum neuen Jugendfeuerwehrleiter wählte die Versammlung Florian Hadry.

Hauptkommandant Gerald Ebert dankte für die auch am Tag sehr gute Einsatzbereitschaft und sprach davon, dass alle Einsätze „super abgeleistet“ wurden.

Zusammen mit Großrinderfelds Bürgermeister Johannes Leibold ehrte er Daniel Schröder und Felix Baumann für 60 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr und Edgar Bach und Gebhard Stolzenberger für 50 Jahre Zugehörigkeit.

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