Mehrzweckhalle Großrinderfeld - Gemeinderat vergab Arbeiten für den Austausch des Hallenbodens an Firma Hamberger Floring Einbau einer Fußbodenheizung sorgt für nicht eingeplante Mehrkosten

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me
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Gerchsheim. Großzügig zeigte sich die Gemeinde bei der Anschaffung eines neuen Rasenmähers für die Pflege des Sportplatzes in Gerchsheim.

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Der TSV hatte bereits im Juni einen Antrag auf Förderung gestellt und plastisch dargestellt, warum die Anschaffung notwendig sei. Man hatte sich auch schon um einen Zuschuss des Badischen Sportbundes bemüht, der bei knapp 22 000 Euro gesamtkosten 6000 Euro beträgt. Die restlichen Kosten übernimmt die Gemeinde, so der einstimmige Beschluss des Gemeinderates.

Bürgermeister Johannes Leibold hatte darauf hingewiesen, dass man bereits eine ähnliche Förderung für den TuS Großrinderfeld in diesem Jahr zugesagt hatte.

Neuer Hallenboden

Ein bereits seit 2014 geplanter Austausch des Hallenbodens in der Mehrzweckhalle in Großrinderfeld wird in den Herbstferien endlich Wirklichkeit. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Vergabe des Austausches und den gleichzeitigen Einbau einer Fußbodenheizung an die Firma Hamberger Flooring zu einem Angebotspreis von knapp 95 500 Euro.

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Die im Haushalt geplanten Mittel seien allerdings nur 85 000 Euro gewesen, so der Bürgermeister. Da die Fußbodenheizung erst nachträglich dazu kam, sei die Erhöhung der Kosten allerdings vertretbar, fand Ralf Schieß. Helga Koch ist froh, dass diese Projekt nun endlich angegangen wird. Und so fiel der Beschluss auch einstimmig aus.

Freistellung für Leitungsaufgaben

Ebenfalls einstimmig stimmte man der Freistellung der Kindergartenleitung in Schönfeld für Leitungsaufgaben zu. Dadurch erhöht sich der Stellenschlüssel um 0,154 Stellen, so Bürgermeister Leibold.

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Die Anfrage kam von der Verrechnungsstelle in Tauberbischofsheim, die damit eine Forderung des KVJS umsetzt, der bereits im Dezember 2019 darauf gedrängt hatte, die Leitungszeit verbindlich durchzusetzen.

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Etwas größere Diskussionen gab es über eine Bauvoranfrage für den Neubau eines Einfamilienhauses in der Neubaustraße in Großrinderfeld. Für das Gebiet gibt es lediglich einen Baufluchtenplan aus dem Jahr 1967, so dass die Verwaltung, aber auch das Landratsamt für dieses Grundstück von einer Lage im Außenbereich ausgeht, die nicht bebaut werden kann.

Werner Horn warnte noch, dass man damit einen Präzedenzfall schaffen würde, wenn man einem „Hinter-Hinterlieger“ einen Bau ermöglicht, aber der Gemeinderat sah das anders. Der Ortschaftsrat hatte die Voranfrage in seiner Sitzung bereits bei einer Enthaltung positiv beurteilt, berichtete Ortsvorsteher und Gemeinderat Walter Lutz. „Wir müssen froh sein um jede junge Familie aus Großrinderfeld, die sich hier ansiedeln möchte“.

Diffuses Abstimmungsergebnis

Mit fünf Ja-Stimmen, zwei Neinstimmen und Enthaltungen der restlichen Gemeinderäte fiel die Entscheidung dann auch entsprechend diffus aus. Nun muss das Landratsamt entscheiden, ob er der Vorgabe aus dem Gemeinderat folgt oder ob es bei seiner bisherigen Auffassung bleibt und den Bau weiterhin verwehrt. me