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Freiwillige Feuerwehr Großrinderfeld - 13 Frauen und Männer absolvierten Prüfung für den aktiven Dienst

Bei der Ausbildung nun unabhängig

Von 
mae
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Die neuen Feuerwehrfrauen und -männer aus drei Abteilungen der Feuerwehr Großrinderfeld mit Ausbildungsleiter Tobias Lang (links), Prüfer Matthias Max (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Johannes Leibold (rechts) nach erfolgreich abgelegter Grundausbildung. © Matthias Ernst

Großrinderfeld. Über 70 Stunden haben 13 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in den vergangenen Wochen geübt und gebüffelt. Am Ende ihrer Grundausbildung stand die Prüfung am neuen Feuerwehrgerätehaus in Großrinderfeld.

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Die Lehrgangsteilnehmer kamen aus drei Teilwehren, berichtete Hauptkommandant Gerald Ebert voller Stolz. Dazu erfolgte die Grundausbildung erstmals komplett in Großrinderfeld, dank Tobias Lang, der die Ausbildungsvorbereitung übernommen hatte, und Matthias Max, der die Prüfung offiziell mit abnahm.

War man früher auf freie Plätze bei Lehrgängen innerhalb des Main-Tauber-Kreises angewiesen, kann die Feuerwehr Großrinderfeld nun eigene Kurse anbieten. In Kürze geht ein Feuerwehrmann zur Maschinistenschulung, ein weiterer absolviert die Funkausbildung. „Damit sind wir autark“, betonte Ebert, der seit Jahren mit den Abteilungskommandanten und der politischen Gemeinde an einem Konzept zur dezentralen Ausbildung vor Ort gekämpft hat.

Eignung für den aktiven Dienst

Die bislang letzten Lehrgangsteilnehmer für eine Grundausbildung hatte man vor fünf Jahren in Grünsfeld unterbringen können. Seitdem gab es keine Möglichkeit für Feuerwehrleute aus Großrinderfeld, die Eignung für den aktiven Dienst nachzuweisen. Umso größer war nun die Freude, dass alle Anwärter auf Anhieb die theoretische und die praktische Prüfung bestanden haben. Zu den Prüflingen gehörten auch ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

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Vier Frauen und ein Teilnehmer mit syrischen Wurzeln seien bei solchen Kursen eine Besonderheit, freute sich Bürgermeister Johannes Leibold, der die neuen Aktiven beglückwünschte. Er zeigte sich froh, dass nicht nur junge Menschen sich für einen ehrenamtlichen Dienst bei der Feuerwehr entscheiden, sondern auch ältere Personen. Der älteste Lehrgangsteilnehmer ist über 50 Jahre alt.

Kreisbrandmeister Andreas Geyer begrüßte die neuen Feuerwehrleute im Kreis der Arrivierten und hoffte, dass sie möglichst lange bei der Stange bleiben. Die weitere Laufbahn in der Hierarchie der Feuerwehr stehe allen offen, fuhr er in seiner Ansprache fort.

Andreas Geyer dankte den Ausbildern und auch den Prüfern, die viel Zeit investiert hätten, um dem Nachwuchs eine gute Ausbildung zu vermitteln.

Die neuen Aktiven der Feuerwehr freuen sich, nun endlich auch zu Einsätzen mit ausrücken zu dürfen, obwohl ihnen bewusst ist, dass das kein Zuckerschlecken wird. Man sei schon etwas aufgeregt, ob das Gelernte auch in der Praxis abrufbar ist, gaben sie zu. Doch da können sie die „alten Hasen“ beruhigen. Sie bekommen so viel Hilfestellung wie möglich. Schließlich ist der Nachwuchs, wie fast überall, ein seltenes Gut, das es zu pflegen gilt. mae

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