AdUnit Billboard
DLRG Freudenberg - Mitglieder blickten in Hauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück

Zeit und Geld in Bootsgruppenfahrzeug investiert

Lesedauer: 

Freudenberg. Bei der Hauptversammlung der DLRG Freudenberg, an der 55 Mitglieder teilnahmen, blickte Vorsitzender Peter Haamann kürzlich auf ein besonderes Jahr zurück.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Der Redner sprach der Stadtverwaltung, dem Bauhof und den städtischen Mitarbeitern ein Dankeschön für die wohlwollende Unterstützung aus. Mit Blick auf die Feuerwehr lobte er das gute Miteinander unter den Hilfskräften. Anerkennende Worte richtete er außerdem an alle Wachgänger, die Bademeister Jochen Beck und Patrick Pölleth, die Schwimmausbilder und -betreuer, Margarete Walla als Übungsleiterin Frauenturnen und sämtliche Ausschuss- und Vorstandsmitglieder.

Besonders hob Haamann die Unterstützung durch Mitglieder und Förderer des Vereins hervor, die dazu beigetragen haben, dass die DLRG das Projekt „zweites Fahrzeug für Einsatztrupp und Schwimmausbildung“ verwirklichen konnte.

Auf ein pandemiebedingt nicht sehr aktives Jahr blickte Sonja Büttner-Roth beim Verlesen des Berichts von Schriftführerin Carmen Wienand zurück. Dennoch war die DLRG nicht ganz untätig. Nach langer Suche fand sich in Landsberg mit einem Mercedes Vito aus dem Jahr 2014 das geeignete Fahrzeug, das nach 500 Stunden Eigenleistung inzwischen als Bootsgruppenfahrzeug einsatzbereit ist. Nachdem die Bürger über die Schwimmausbildung der DLRG und die Anschaffung informiert worden waren, sei positive Resonanz – auch in Form von Spenden – überwältigend gewesen. 2020 gab es neun Vorstands- und mehrere Ausschusssitzungen. Zum Jahresende gehörten der DLRG-Freudenberg 698 Mitglieder an.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Trotz Corona einsatzfähig

Auch im Einsatzbereich mussten wegen Corona die Aktivitäten auf ein Minimum reduziert werden. Trotzdem war es das oberste Ziel der DLRG-Mitglieder, die Einsatzfähigkeit zu gewährleisten. Man habe gelernt, so der technische Leiter Einsatz, Andreas Fenz, alternative Kommunikationsmittel und Plattformen zu nutzen. Es fanden sieben Übungsabende (insgesamt 192,75 Stunden) statt. Fünf Mitglieder des Einsatztrupps absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs bei Kindernotfällen, Sicherungsdienste wurden übernommen. Zwei Alarmeinsätze klärten sich schon auf der Anfahrt.

Neben allen Helfern hob Fenz besonders Florian Gehrig und Andreas Wolz hervor, die viel Zeit in den Ausbau des neuen Fahrzeugs gesteckt haben. Zum Jahresende war der Einsatztrupp 19 Personen stark, die sich insgesamt 628 Stunden engagierten.

Günther Beck verlässt nach 45 aktiven Jahren als Einsatztaucher und Signalmann den Trupp. Andreas Fenz würdigte ihn für seine Einsatzbereitschaft.

Das zehnköpfige Jugend-Einsatzteam (JET) traf sich zu fünf Übungen. Abschließend lobte Andreas Fenz seinen Stellvertreter Andreas Wolz, den Vorstand, die JET-Ausbilder und die Feuerwehr Freudenberg für die gute Zusammenarbeit.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Die technische Leiterin Rettungsschwimmen, Christina Wolz, würdigte die Betreuer des Montag- und Freitagsschwimmens für deren Arbeit. Für die Schwimmausbildung waren 92 Kinder angemeldet. Durchschnittlich 74 Mädchen und Jungen sowie 21 Betreuer fuhren an 18 Terminen ins Miltenberger Hallenbad. Obwohl die Saison wegen Corona im März ein abruptes Ende fand, konnten 61 Abzeichen vergeben werden.

Die bei der Rettungsschwimmausbildung zu Beginn des Lockdowns noch fehlenden Disziplinen wurden im Badesee nachgeholt. Somit konnten 29 Abzeichen vergeben werden. Für die Badeseewache, die erst im Juni begann, standen im Sommer vier Wachgruppen mit insgesamt 43 Wachgängern zur Verfügung. Diese leisteten 702,25 Wachstunden. Wolz sprach den Aktiven sowie den DLRG-Ortsgruppen Osterburken, Königheim und Bad Mergentheim ein Dankeschön für die Unterstützung bei den Wachdiensten aus. Besonders würdigte sie die „zwei alten Hasen“ Georg Schiller und Wolf Luttner, die ihren Dienst am Badesee nach jahrzehntelanger Wache beendet haben.

Die DLRG-Jugend konnte im Januar und Februar noch zwei Bastelnachmittage mit jeweils 14 Kindern veranstalten. Auch die aufgebaute Wasserrutsche als Alternative zum Schlauchbootfahren fand regen Anklang. Alle weiteren Bastelnachmittage mussten ausfallen, so dass kurzerhand die „Basteltüte to go“ entstand, die gut ankam.

Die von Hans-Werner Höfling geführte Kasse wurde von Norbert Oppelt und Bodo Kapp geprüft und für tadellos befunden. Trotz der fehlenden Einnahmen durch Veranstaltungen und der Beschaffung des Bootsgruppenfahrzeugs wurde das Jahr 2020 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Größter Posten bei den Ausgaben war die Anschaffung des Fahrzeugs für rund 20 000 Euro. Weitere 8000 Euro schlugen für Ein- und Umbauten zu Buche. Das positive Ergebnis hätte ohne den Zuschuss vom Landesverband für den Ausfall von Einnahmen und die Spendenbereitschaft der Freudenberger nicht erzielt werden können.

Feuerwehrkommandant Klaus Weimer lobte die sehr gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in Freudenberg bei Einsätzen, Übungen und Hochwasser. Es werde stets Hand in Hand gearbeitet.

Ausbildungsstau aufholen

Bezirksleiter Uwe Spielvogel zeigte sich überrascht von den trotz Corona zahlreichen Stunden, welche die Mitglieder für die DLRG aktiv waren. Das zeige, dass hier nicht der Kopf in den Sand gesteckt, sondern nach Lösungen gesucht wurde, um nicht auf null herunterfahren zu müssen. Die große Herausforderung liege nun darin, den entstandenen Stau bei der Schwimmausbildung abzuarbeiten. Der Bezirk biete hierbei Unterstützung an.

Anschließend erfolgte die Ehrung der langjährigen Mitglieder der DLRG-Freudenberg für zehn, 25, 40 und 50 Jahre sowie Auszeichnungen mit Verdienstzeichen und Ehrenmedaillen des Bezirks Frankenland.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1