Auswirkungen der Pandemie Weihnachtsmarkt abgesagt

Von 
bdg
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Freudenberg. Die Coronapandemie wirkt sich auch massiv auf die Angebote in Freudenberg aus. Auch wenn der Lockdown Ende November vorbei sein sollte, wird es kein Weihnachtsmarkt in Freudenberg geben. Dies entscheid der Gemeinderat mehrheitlich. Am 12. und 13. Dezember sollte ein kleiner Weihnachtsmarkt im Bereich Maingarten unter Auflagen stattfinden. Bürgermeister Roger Henning hatte darauf verwiesen, dass andere Städte im Main-Tauber-Kreis aktuell an Plänen für einen Weihnachtsmarkt festhalten. Sein Vorschlag: den Markt kurzfristig abzusagen. Die Kosten wurden unter Einbeziehung der Ausgaben für den nötigen Sicherheitsdienst auf circa 4000 Euro beziffert. Sie wären doppelt so hoch wie in den anderen Jahren. Im Falle einer kurzfristigen Absage würde lediglich eine Grundpauschale für die Bereitschaft des Sicherheitsdienst als Kosten anfallen. Laut Gemeinderätin Ellen Schnellbach wäre der Markt ein Lichtblick, den sich die Leute wünschen. Rat Lars Kaller dagegen erklärte, dass ein Weihnachtsmarkt in einer Zeit, in der es um die Minimierung physischer Kontakte gehe, ein falsches Signal sei. Henning sagte zur Ablehnung: „Für die Entscheidung haben wir Verständnis.“

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Die Pandemiesituation bringt auch für die Jugendlichen Beschränkungen mit sich. „Pandemiestufe drei heißt: keine Jugendarbeit möglich“, verwies Henning auf die geschlossenen Jugendräume in Kernstadt und Ortsteilen. Neue Verordnungen wertete man stets aus und passe die Regeln danach an. Für die Jugendräume wurden Hygienekonzepte erstellt und die Räume entsprechend ausgestattet. Eine Öffnung bei Pandemiestufe zwei sei vorstellbar. Dazu müssten sich nun geeignete Personen zur Umsetzung und Kontrolle der Einhaltung der Regelungen bereiterklären, dies ist bisher noch nicht geschehen“, hieß es weiter.

„Unter der aktuellen Pandemiestufe und dem Lockdown ist leider keine Öffnung der Jugendräume möglich. So leid es mir tut“, sagte Henning. bdg