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Technischer Ausschuss tagte

Schwarze statt rote Ziegel genehmigt

Umbau von denkmalgeschützten Gebäuden beschäftigte das Gremium. Energieeinsparungen war Dauerthema

Von 
hpw
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Freudenberg. Der Technische Ausschuss der Stadt Freudenberg tagte am Montag öffentlich im Sitzungssaal des Rathauses. Das Gremium folgte der jeweiligen Beschlussempfehlung.

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Beim Antrag auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung für den Umbau eines Wohnhauses auf der Gemarkung Freudenberg ging es um eine innere und eine äußere Änderung eines Kulturdenkmals. Dem Gedanken wurde stattgegeben.

Für den Umbau eines Wohnhauses wurde eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung beantragt und vom Gemeinderat stattgegeben. © Birger-Daniel Grein

Gleich zweimal nacheinander kümmerte sich das Gremium um Anträge auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung für die Erneuerung der Dacheindeckung. In beiden Fällen soll mit schwarzen Ziegeln eingedeckt werden. Die jeweilige Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege plädierte für „rot“. Der Ausschuss entschied sich jeweils bei einer Gegenstimme von Manfred Zipf auf „schwarz, nicht glänzend“.

Der Bauantrag für den Umbau eines Dachgeschosses auf der Gemarkung Ebenheid war bereits Thema vor einem Jahr. Das vorhandene Satteldach sollte zurückgebaut werden zugunsten eines Pultdaches mit 24 Grad Dachneigung. Eine neue Vorschrift zum Schutz vor Feinstaubbelastung besagt, der Schornstein müsse 40 Zentimeter über dem First enden. Nun also erfolgte die Umplanung auf eine Dachneigung von zwölf Grad.

Zur Bauvoranfrage für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf der Gemarkung Ebenheid lautete der Beschlussvorschlag „ablehnen“. Denn das entsprechende Grundstück liegt nicht auf der Fläche bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans und ist somit nicht für eine Bebauung vorgesehen.

Bürgermeister Roger Henning informierte zur Breitbanderschließung, die Planung solle bis Jahresen-de fertig sein. Die „Breitbandversorgung Deutschland GmbH“ hat in der Vermarktungsphase von den 1700 Haushalten in Freudenberg deren 513 für den Abschluss eines entsprechenden Vertrages gewinnen können. Dies seien 30 Prozent.

Bei den Anfragen zog sich das Thema „Energieeinsparung“ wie ein roter Faden durch die Beiträge. Siegfried Berg wollte wissen, ob bekannt sei, dass das Stadtwerk Wertheim plane, stundenweise den Strom abzuschalten. Erkenntnisse darüber lagen nicht vor.

Werner Beck ging es um die Gedenkstätte für jüdischen Mitbürger und um deren Bepflanzung. Seiner Meinung nach solle sich die Stadt Freudenberg Gedanken machen um eine dortige Neubepflanzung. Er sei beim Herbstmarkt darauf angesprochen worden.

Der Bürgermeister sagte, er werde sich die Sachlage anschauen, der Landschaftsgärtner im Bauhof nehme sich der Sache an.

Rolf Döhner und Manfred Zipf ging es um das Einsparen von Energie hinsichtlich der Planungen in städtischen Gebäuden.

Rolf Döhner gab Hinweise auf Stellen mit Schadstellen im Fahrbahnbelag.

Der Antragsteller hinsichtlich des geplanten Neubaus in Ebenheid fragte nach, wie ein Flächennut-zungsplan geändert werden könne. Der Bürgermeister schlug ein Gespräch vor.

Birger Daniel Grein fragte nach einer Kulisse für ein Filmprojekt, eventuell einen Gewölbekeller. Aus dem Gremium kam der Hinweis auf die Brennerei Ziegler. hpw

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