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Vier Stunden Programm - Erstes Live-Konzert der Musikschule Freudenberg

Musiker läuten Konzert-Neustart gebührend ein

Von 
Birger-Daniel Grein
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Zum Abschluss stimmten die Sängerinnen gemeinsam den Song „The Rose“ an. © Birger-Daniel Grein

Freudenberg. Über ein Jahr konnten die Schüler der städtischen Musikschule Freudenberg kein Livekonzert präsentierten. Zum Neustart boten sie vier Stunden Programm. „Das letzte Livekonzert fand im März 2020 kurz vor dem ersten Lockdown statt“, erinnerte sich Michael Korn, Leiter der Musikschule, im Gespräch mit den FN.

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Entsprechend groß war die Freude, sich am Sonntag wieder auf der Bühne zu präsentieren. Der musikalische Nachmittag fand als Mischung aus Tag der offenen Tür und Konzert in der Aula der Lindtalschule und auf deren Pausenhof statt. Eröffnet wurde der Nachmittag vom Chor der Musikschule und der Lindtalschule. Im Anschluss zeigten die Jüngsten der Musikschule, dass ihnen Musik im Blut liegt. Die Kinder des Musikgartens führten das Bewegungslied „Wir geh’n im gleichen Schritt“ auf. Der Nachwuchs der musikalischen Früherziehung stellten die „Tripptrappmaus“ vor.

Überzeugen konnten – wie alle Künstler des Nachmittags – die zahlreichen Blockflötenkinder. Ihr Repertoire reichte von Klassikern wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ bis zu Pophits wie „Alles nur geklaut“ von „den Prinzen“. Mit dabei war auch Leonie Weimer, die bei „Jugend musiziert“ den ersten Platz Blockflöte machte. Für diesen Erfolg gratulierte ihr Bürgermeister Roger Henning. Das Stadtoberhaupt legte zudem zusammen mit Michael Korn sowie den Gitarrenlehrern Roman Doubravski und Rainer Kern einen Überraschungsauftritt mit dem Song „Bad Moon Rising“ hin.

Die Kinder der Bläserklasse ließen ein „Wechselspiel“ und „Hippo Hopp“ erklingen. Das Schulorchester der Musikschule spielte ihre Version des durch TikTok bekannt gewordenen „Wellerman-Songs.“ Im Laufe des Nachmittags begeisterten zahlreiche Instrumentalisten und Sänger. Aaron Scheiber ließ auf seiner Trompete „Go down Moses“ erklingen. Tim Lanzer begrüßte neue Gäste auf seiner Trompete mit der „Willkommensfanfare“. Auf dem Saxofon spielte Yannis Zipprich das „Echo des Frühlings“.

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Passend zum warmen Wetter besang Isabella Luja „Ein Eis muss dabei sein“. Ihr Wunsch wurde erfüllt, denn alle Mitwirkenden erhielten einen Eisgutschein. Es folgten zwei Klavierstücke: Ilja Beiding spielte den bekannten Song „Circle of Life“ aus König der Löwen, Christoph Engelhardt lies „Nuvole Bianche“ erklingen. Eine Version von „Dance Monkey“ präsentierte Maximilian Jeske auf dem Akkordeon. Marie Friesen spielte „Le Reve“ auf dem Klavier. Mit Gesang und dem Kinderlied „Schnappi, das kleine Krokodil“ erfreute Franziska Arnold und mit „Wenn der Sommer kommt“ Angelina Stiehl das Publikum.

Es wurde die Vielfalt der Instrumentalisten deutlich. Simon Hock rockte mit seinem Schlagzeug und dem Song „Rock your Neighbours“ nicht nur die Nachbarschaft, sondern auch den Schulhof. Er und sein Lehrer Andreas Voigt zeigten zudem mit einem freien Solo auf den Cajones ihre Kreativität. Helena Kern spielte auf ihrer Gitarre den bekannten Rosenstolz-Hit „Ich bin ich“.

Die Kindergruppe der Gitarristen zeigte mit der „Eurovision-Hymne“ und die gehobenen Gitarrenanfänger mit „Rocky Ground“ ihr Können. Die Geschwister Lennard und Mara Scheurich spielten zusammen mit Adrian Häcker „Mamma Mia“. Lehrer Rainer Kern begleitete sie auf dem Cajon. Mit Kerns Begleitung erklang zudem „Wish you were here“. Gespielt wurde es von Arthur Friesen auf der E-Gitarre. Eduard Fischer spielte auf der Gitarre den traurigen Welthit „Tears in heaven“. Eine Vielfalt der irischen Folklore boten die Schüler der Streichinstrumente mit ihrer Lehrerin Christina Herrmann.

Den krönenden Abschluss des Konzertnachmittags boten die fortgeschrittenen Sängerinnen, über die Korn sagte: „Ich bin stolz auf meine Mädels“. Sie alle hätten im Bereich Popmusik schon viele besondere Leistungen gezeigt. Jennifer Beck singt inzwischen bei zahlreichen privaten Feiern. Beim Konzert präsentierte sie einen Song, den sich eine Braut zu ihrer Hochzeit gewünscht hatte: „The way that I love you“.

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Johanna Strüber stand schon für viele Musical-Produktionen in der Region auf der Bühne. Nun sang sie „Irgendwas, das bleibt“ von Silbermond. Melissa Haßenfuß ist amtierende Bundessiegerin „Jugend musiziert“ in Popgesang. Zusammen mit ihrer Schwester Larissa sang sie „Girls like us“ von Zoe Wees. Emely Düll hat vor kurzem ihre erste eigenen Single nebst Video veröffentlicht. Ihren Song „Ich bin jung, ich bin frei“, stellte sie beim Konzert live vor und das Publikum tanzte mit.

Svenja Zipprich ist schon ein echter Profi auf Bühne und im Tonstudio. Sie hatte sich „Imagine“ von John Lennon ausgesucht. Andrea Hager und Michael Korn (Duo Marrandro) präsentierten Hagers Song „Sturmflügel.“ Für Hager war es der erste Liveauftritt. Mit ihren Songs war das Duo beim Deutschen Rock und Poppreis erfolgreich. Zum Finale stimmten alle Sängerinnen des letzten Teils den Song „The Rose“ an.

Freier Autor

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