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Ausblick - Stadt Freudenberg will auch 2022 Herausforderungen meistern

Lebensqualität verbessern

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Freudenberg. Auch 2022 steht die Stadt Freudenberg vor großen Herausforderungen. Das wird in der Neujahrsansprache von Bürgermeister Roger Henning deutlich. Da der Neujahrsempfang der Kommune wegen Corona erneut ausfallen musste, wandte er sich per Video auf den YouTube-Kanal „Freudenberg erleben“ an die Bürgerinnen und Bürger.

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Einleitend geht Henning auf die weltweiten Auswirkungen der Pandemie ein. Daneben gebe es aber viele weitere große Probleme. Hier verwies er vor allem auf den Klimawandel. Ein Wille zum Wandel zur Nachhaltigkeit fehle vielerorts. Zu dem Thema passt auch das im Video zu hörende Lied „Wenn die Welt in Flammen steht“ der jungen Freudenberger Sängerin Svenja Zipprich.

Henning betont, dass jeder selbst zum Wohle der Umwelt handeln könne. Nachhaltigkeit könne auch einfach gelebt werden, in dem man etwa auf Plastiktüten verzichte, fair gehandelte Waren kaufe oder das Fahrrad statt das Autos nutze. In diesem Zusammenhang verweist der Rathaus-Chef auf den noch immer fehlenden Radweg zwischen Boxtal und Freudenberg und die damit einhergehenden Gefahren. Nun sei man endlich in das Planfeststellungsverfahren zur Verlegung der L 2310 am Tremhof eingestiegen. Die Umsetzung der Verlegung dürfe nicht noch einmal so lange dauern. Dafür werde er sich einsetzen, möglicherweise auch auf unkonventionelle Weise.

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Mit Blick auf den geplanten Neubau der Mainbrücke und der Umgehung für Kirschfurt stellt Henning fest, dass Gründungs- und Vegetationsgutachten bereits vorliegen. Nach der Vorprüfung der Unterlagen durch die Regierung von Unterfranken könne man dieses Jahr ins Planfeststellungsverfahren gehen. Der Fußverkehrscheck in der Kernstadt habe dem Verkehrsministerium die Gefahren und den Handlungsbedarf deutlich aufgezeigt. Hier müsse das Land handeln.

Schon jetzt freut sich Henning auf das im Mai vorgesehene Richtfest für die neue Feuerwache. Das gilt auch für den Bau des Stegs über den Wildbach in Boxberg. Durch den neuen Übergang werde die Lebensqualität der Bürger verbessert.

Lob hat er für die Neugestaltung des Platzes und die Zufahrt des Kindergartens in Rauenberg. Beides sei durch das Mitwirken vieler gemeistert worden. Die Stadt hatte die Maßnahme auch genutzt, um ein seit Jahrzehnten bestehendes Problem der Wasserversorgung zu lösen. Dank spricht Henning den ehrenamtlichen Helfern für über 1500 geleistete Arbeitsstunden aus.

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Mit Blick auf den neuen Spielplatz von Wessental erklärt der Bürgermeister, dass man die Modernisierungen der Spielplätze in der Gesamtstadt 2022 fortsetzen werde. Für Rauenberg gebe es schon die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse. Für den Schleusenspielplatz in der Kernstadt habe man mit dem SC Freudenberg und dem örtlichen Rewe-Markt einen Förderantrag bei der „Aktion Mensch“ gestellt. Angesichts des neuen Jugendraums in Ebenheid geht Henning auf die Familienfreundlichkeit der Stadt ein. 2022 werde man als „familienfreundliche Kommune plus“ ausgezeichnet und dann die kleinste Gemeinde in Baden-Württemberg mit diesem Titel sein.

Bürgermeisterwahl

„Wir haben viel geschafft, aber es gibt auch noch viel zu tun“, stellte der Bürgermeister fest. Er dankte allen, die ihn dabei unterstützt haben. Hinsichtlich der anstehenden Bürgermeisterwahlen betonte er, gerne auch in den nächsten acht Jahren für Freudenberg tätig zu werden. 2022 werde ein spannendes Jahr, in dem es viele wichtige Projekte zu begleiten gebe. „Darauf freue ich mich sehr.“

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