Digitalisierung - Angebot in der ersten Woche fast 100 Mal heruntergeladen / Neue Möglichkeit, mit Gläubigen in Kontakt zu bleiben Kirchengemeinde veröffentlicht App

Von 
Birger-Daniel Grein
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Via Smartphoneapp ist die katholische Seelsorgeeinheit Freudenberg jetzt immer dabei. Darüber freuen sich in der Kirche St. Laurentius Pfarrer Reinhold Baumann und Pfarrgemeinderatsvorsitzender René Rosche. © Birger-Daniel Grein

Die katholische Kirchengemeinde Freudenberg ist dank ihrer eigenen App bei ihren Gläubigen nun immer auf dem Smartphone dabei.

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Freudenberg. „Eine App ist heute gang und gäbe, und näher kann man mit Informationen nicht bei den Menschen sein“, lobt der katholische Pfarrer Reinhold Baumann die neue App seiner Seelsorgeeinheit.

Die App sei gelungen, er selbst habe sie schon heruntergeladen. Außerdem habe er sie bereits in Boxtal und Rauenberg vorgestellt. „Ich konnte dabei in erwartungsvolle Gesichter sehen.“

Ein Vorteil der App sei auch, dass man über sie Leute schnell über Änderungen bei Gottesdiensten und Angeboten informieren könne. Das sei in der aktuellen Zeit besonders wichtig. Pfarrgemeinderatsvorsitzender René Rosche ergänzt: „Mit der App erreichen wir auch jüngere Leute besser, denn diese lesen eher kein Pfarrblatt.“ Verfügbar ist die App seit vorletztem Wochenende. Damit nehmen die Freudenberger eine Vorreiterrolle im Bereich der Kirchenapps in der Region ein.

Terminpläne mit Gottesdiensten

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„In der ersten Woche wurde sie schon fast 100 Mal heruntergeladen“, freut sich der Pfarrgemeinderatsvorsitzende. In der App finden die Nutzer Terminpläne mit Gottesdiensten und Veranstaltungen, Informationen zur Seelsorgeeinheit und ihre Gremien, eine Vorstellung der Seelsorgeeinheit sowie das komplette Pfarrblatt.

Neue Informationen werden dem Nutzer auf Wunsch direkt als Nachricht angezeigt, so bleiben die App-Besitzer immer auf dem aktuellen Stand. Wie Rosche weiter berichtet, habe man sich schon länger Gedanken über neue Kommunikationskanäle gemacht, um auch jüngere Menschen anzusprechen.

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Im ersten Lockdown kam die Überlegung dazu, wie man den Gläubigen schnell mitteilen könne, ob Gottesdienste stattfinden dürfen. Einige Zeit suchte man nach Umsetzungsmöglichkeiten für eine eigene App. Dann kam der Seelsorgeeinheit ein Zufall zugute. Rosche las im Newsletter der Organisation „Stifter helfen“ von einem App-Angebot für Vereine und Organisationen. Das IT-Portal „Stifter helfen“ vermittelt IT - Spenden;IT-Spenden und stark vergünstigte IT-Angebote an Vereine, Stiftungen und andere gemeinnützige Informationen. Der Partner des Portals erstellte die App nach Vorgaben der Seelsorgeeinheit. „Mit einem relativ günstigen Monatsbeitrag sind Erstellung, technischer Betrieb und Aktualisierungen der Software abgedeckt“, beschreibt Rosche die Vorteile. Neue Inhalte kann die Seelsorgeeinheit ohne Programmierkenntnisse direkt im Internetbrowser eingeben.

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Im August hatte man den Auftrag für die neue App erteilt. Nachdem das Unternehmen die Vorlage fertig hat, füllte man sie selbst mit Inhalten. „Aktualisierungen werden nun zum Beispiel vom Pfarrbüro eingegeben.“ Die Möglichkeiten der App wolle man weiter ausbauen. Im Preis inbegriffen seien weitere technische Vorlagen. „Wir schauen, was davon für uns Sinn macht.“ So ist unter anderem eine Kommunikation direkt aus der App heraus vorstellbar.

Kostenlos downloaden

„Wir könnten sie zum Beispiel zur Unterstützung der Gremienarbeit und in der Vorbereitung zur Erstkommunion nutzen.“ Die App ist kostenlos und kann unter dem Titel „Seelsorgeeinheit Freudenberg“ im Appstore von Apple (Betriebssystem iOS) und im Playstore von Google (Betriebssystem Android) heruntergeladen werden.

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