AdUnit Billboard
Eingemeindung vor 50 Jahren

Ein Fest für die gesamte Stadt Freudenberg

Zahlreiche Vereine und Gruppen gestalteten unterhaltsames Programm

Von 
hpw
Lesedauer: 

Freudenberg. Ein Höhepunkt des Festwochenendes „50 Jahre gemeinsam“ zur Erinnerung an die Eingemeindung von Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental in Freudenberg war am Samstag das Bürgerfest der Stadt Freudenberg in Rauenberg. Entlang des Wegs „Am Brandweiher“, an der Eichwald-Grundschule und auf dem Hartplatz des FC Rauenberg war allerhand geboten.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Bürgermeister Roger Henning sagte bei der offiziellen Eröffnung am frühen Nachmittag: „Heute ist keine Zeit für große Reden.“ Denn es sei an der Zeit, 50 gemeinsame Jahre zu feiern. Der Redner hob den großen Einsatz der Beteiligten bei den Festvorbereitungen hervor. Dank gelte auch den Mitarbeitern der Stadt, welche die komplette Organisation übernommen hatten. Henning lobte die anwesenden „drei Jungs vom Bauhof“ stellvertretend für alle Bauhofmitarbeiter.

Zielsicherheit war beim Boulespiel gefragt. © Hans-Peter Wagner

Der Bürgermeister würdigte die Vereine, die das Festprogramm mit Leben füllten, ebenso die Ortsteile, die hierzu allerhand beisteuerten. Sein Dank ging ebenso an die Schulen und Kindergärten, die quasi ein riesiges Schulfest veranstalteten.

Mehr zum Thema

Eingemeindung

Bürgerfest „50 Jahre gemeinsam“

Veröffentlicht
Mehr erfahren
„50 Jahre gemeinsam“

Fesamtstadt Freudenberg: Alle haben von Eingemeindung profitiert

Veröffentlicht
Von
hpw
Mehr erfahren
Eingemeindung

Zusammenwachsen der Freundeberger Ortsteile ist ein laufender Prozess

Veröffentlicht
Von
Hans-Peter Wagner
Mehr erfahren

Henning goss etwas Wasser in den Wein angesichts der Absage des Feuerwerks, das ursprünglich für den Abend geplant war. Die Vernunft habe gesiegt, sagte er, Sicherheit gehe vor.

Henning trug zur Erheiterung der Besucherinnen und Besucher einige alte Bierweisheiten vor. Der Vertreter des Brauhauses Faust wünschte ein tolles Fest. Der Bürgermeister schlug zweimal auf den Zapfhahn des vorbereiteten Fasses – und das Bier floss in die bereitgestellten Krüge. Allerdings verletzte sich Henning dabei am Daumen, die Verletzung sei „unter Einsatz seines Lebens“ geschehen, meinte er danach augenzwinkernd.

Das Festprogramm erwies sich von Beginn als echtes Familienprogramm. Auch hierbei stand wie beim Jahresprogramm der Stadt Freudenberg das gemeinsame Erleben im Vordergrund.

Zu spüren war der Willen vieler, sich in die Gemeinschaft einzubringen und den Worten „bürgerliches Engagement in der Zivilgesellschaft“ ein vielfältiges Gesicht zu geben. Mit diesem Fest sollen das Gemeinschaftsgefühl und das Miteinander der Generationen gestärkt werden, hatte Bürgermeister Henning bereits im Vorfeld betont.

Interessant war die Schlepperschau „Altes bewegt“ auf der Wiese am Brandweiher. Ein ausgestellter Güldner gehört Martin Güldner, dem Urenkel des Gründers der Firma, die in Aschaffenburg einst für Furore sorgte.

Bei „Benninis Zaubershow“ reimte der Zauberer an der Eichwald-Grundschule, was das Zeug hielt. Kinder wie Eltern, Großeltern und sonstige Zuhörer ließen sich von den trickreichen Späßen und geschickten sprachlichen Wendungen regelrecht verzaubern.

Kinderspaß und Spiel, Basteln und Kinderschminken sowie diverse Kooperationsspiele ließen an der Eichwald-Grundschule den Schallpegel erfreuend anschwellen. An Marktständen am Brandweiher präsentierten Händler aus der Region ihr Angebot. An der Raubachhalle lockte ein Spaßparcours mit Funfahrrädern, auf dem Festplatz das Boule-Spiel Boxtaler Vereine.

Die Bühne auf dem Hartplatz bot Raum für verschiedene Darbietungen. Den Anfang machten die „Fränkischen Rebläuse“. In einem musikalischen Intermezzo traten nacheinander der Männergesangverein Freudenberg und der Gesangverein Ebenheid auf. Jeweils zu hören waren deutsche und englische Lieder.

Der Burgschauspielverein Freudenberg präsentierte mit Erfolg eine Szene aus „Das Gespenst von Canterville“. Später kam es auf dem Sportplatz zum Fußball-Stadtduell Spielvereinigung „RaMBo“ gegen dem SC Freudenberg. Danach rockten „BÄÄM – Lost Eden“ den Festplatz. hpw

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1