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Gemeinderat - Gremium legte in seiner Sitzung am Montag die Modalitäten für die Bürgermeisterwahl fest / Bewerbungsfrist beginnt am 30. Juli

Bürgermeisterwahl Freudenberg: Urnengang findet am 2. Oktober statt

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hpw
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Die Freudenberger Bürger und -innen werden am Sonntag, 2. Oktober, zur Urne gebeten, um einen neuen Bürgermeister zu wählen oder den alten im Amt zu bestätigen.

Freudenberg. Die fünfte öffentliche Sitzung des Gemeinderats der Stadt Freudenberg fand am Montag in der Baracke an der Lindtalschule statt. Im Mittelpunkt standen Würdigungen ehrenamtlicher Helfer, Vorbereitungen für die anstehende Bürgermeisterwahl 2022 sowie die Bestellung von Kommandanten örtlicher freiwilliger Feuerwehren.

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Bürgermeister Roger Henning zitierte hinsichtlich der Ehrung ehrenamtlicher Helfer zur Durchführung von Bundeswahlen Friedrich Ebert mit den Worten „Demokratie braucht Demokraten“. Er betonte, im Gremium säßen ausschließlich Demokraten. Demokratie sei keine Selbstverständlichkeit, in einem rechtsicheren System gebe es ehrenamtliche Helfer, die ihre Tätigkeit gerne tun. Nun sei ein guter Zeitpunkt, „Danke“ zu sagen, seien die meisten doch schon seit 2005 dabei.

Der Bürgermeister las eine Urkunde beispielhaft vor, gratulierte einzeln und überreichte jeweils eine Flasche Sekt und ein Buchpräsent. Henning würdigte Rolf Döhner, Peter Eckert, Peter Euler, Roland Hildenbrand, Gerold Klein, René Rosche, Ellen Schnellbach, Volker Steuer, Bernhard Stumpf und Siegbert Weis. Einige der zu Ehrenden hatten sich aus nachvollziehbaren Gründen entschuldigt.

Im Freudenberger Gemeinderat notiert

Bürgermeister Roger Henning informierte, der Verwaltungsausschuss habe beschlossen, die Stelle des „Sekretariats Bürgermeister“ mit Janina Bambach zu besetzen.

Henning verwies auf die Entscheidung des Verwaltungsausschusses, dem SC Freudenberg zur Sanierung der Fenster des Sportheims einen Zuschuss in Höhe von 3714 Euro zu gewähren.

Der Bürgermeister ließ zudem wissen, dass der Verwaltungsausschuss beschlossen hat, verschiedene Räume und Freiflächen für die Durchführung von standesamtlichen Trauungen festzulegen und zu widmen. Er nannte den Sitzungssaal Bauteil C im Rathaus Freudenberg, den Sitzungssaal Gemeinderat im Rathaus Freudenberg, den Rathauskeller, das Foyer Eingang Amtshaus, die Burg Freudenberg, das Gelände Vereinsheim Angelsportverein Freudenberg mit Außengelände, das Gemeindezentrum Boxtal, das Gemeindezentrum Ebenheid, das Rathaus Rauenberg, das Gemeindezentrum Wessental sowie den Tremhof.

Rathaus-Chef Henning äußerte, dies sei hoffentlich die letzte Sitzung hier in der Baracke an der Lindtalschule. Man wolle die Baracke den Vereinen als Veranstaltungsraum zurückgeben, Versammlungen könnten wieder im Sitzungssaal abgehalten werden. Allerdings könne es möglich sein, dies wieder ändern zu müssen, räumte der Bürgermeister ein.

Henning nannte einen Zuwendungsbescheid bezüglich der Förderung der Kanalsanierung am Stadteingang Süd in Höhe von 58 600 Euro, was 80 Prozent der Kosten von 73 284 Euro bedeute. Dort bestehe dringender Handlungsbedarf, eine Riesenbaustelle werde erwartet.

Der Bürgermeister bedauerte, dass der Antrag auf Förderung bei der Kanalsanierung Ebenheid wegen Überzeichnung abgelehnt wurde, es sei zu wenig Geld im Topf. Da müsse man sich drüber Gedanken machen, pointierte Henning. Die Stadt werde einen neuen Antrag stellen.

Als positiv kennzeichnete der Bürgermeister, dass das Kindergartenprojekt auf dem Weg sei. Der Bauwagen dürfe bestellt werden, großer Dank gelte der Verrechnungsstelle. Dies sei eine ganz tolle Sache für alle drei Kindergarteneinrichtungen. Die Wogen seien geglättet, Mittel und Gelder für das innovative Projekt frei gegeben.

Hartmut Beil äußerte sich zu dem neuen Metallsteg über den Wildbach in Boxtal, welcher den gerne genutzten Rundweg nun gefahrloser werden lasse. Es sei davon auszugehen, dass dieser an Fronleichnam 2022 frei sei.

Margarete Schmidt informierte über ein neues Angebot der jungen Forscher Main-Tauber. In der Kinder-Uni gebe es am Samstag, 14. Mai, ab10.30 Uhr in der Baracke Freudenberg eine erste Vorlesung über das Leben in einem besonderen Land. Henning ergänzte, das Familienbüro unterstütze.

Rolf Döhner wollte hinsichtlich des Flächennutzungsplans wissen, wann mit dem Beginn eines Baugebiets in Boxtal zu rechnen sei. Der Bürgermeister antwortete, der Plan liege zur Genehmigung beim Landratsamt, zuerst aber müsse man an Flächen rankommen.

Döhner stellte den Antrag an die Verwaltung zu erarbeiten, wie Trinkwasser gespart werden könne und welche Fördermöglichkeiten es gebe. Henning nahm dies gerne mit auf.

Aus dem Gremium heraus gab es Informationen über die Situation rund um die Seen, wonach im Naturschutzgebiet Zelte aufgebaut würden, Autos hin- und abfahren, mit Angelkarten in Massen campiert werde. Henning meinte, das Gelände könne nicht komplett abgeriegelt werden, Beschwerden landeten im Bereich Ordnungsrecht, aber ohne Personal sei es nicht machbar.

Ellen Schnellbach bezeichnete es als leichtes Ärgernis, dass die neuen Wasserhähne am Friedhof spärlich liefen.

Lars Kaller berichtete über ein unerfreuliches Nassschneeereignis, welches zu 1000 Festmeter Schneebruchschäden geführt habe. Diese Menge bedeute acht Prozent des Jahreshiebs. Die Schäden würden aufgearbeitet, es gebe Wanderwege, die noch zu lägen und nicht passierbar sind, „wir können nicht überall gleichzeitig sein“. hpw

In einem weiteren Tagesordnungspunkt waren die Regularien für die Bürgermeisterwahl 2022 zu beraten. Henning sprach seine Befangenheit aus, der stellvertretende Bürgermeister Lars Kaller über-nahm die Leitung der Sitzung. Markus Tremmel (Fachbereichsleiter I) sagte zu dem vorgesehenen Termin am 2. Oktober 2022, dieser Tag sei etwas belastet durch den nachfolgenden Feiertag. Thema der Problematik sei jedoch der Termin einer möglichen Neuwahl wegen entsprechender Fristen und der Herbstferien.

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Ellen Schnellbach verwies darauf, dass durch den Wechsel in der Führung im Rathaus die Haushaltsaufstellung nach hinten verschoben werden könne, man wisse aber nicht, wie es werde. Hektik sei zu vermeiden, Unwägbarkeiten seien da. Sie meinte, es gebe auch zu dem geplanten Termin viele Wahlhelfer. Der Gemeinderat beriet und beschloss bei zwei Enthaltungen, den Termin der Bürgermeisterwahl 2022 auf Sonntag, 2. Oktober festzulegen.

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Die nachfolgenden Festlegungen geschahen einstimmig. So legte das Gremium den Termin für eine etwaige Neuwahl zur Bürgermeisterwahl auf Sonntag, 23. Oktober, fest, die Einreichungsfrist für Bewerbungen für die Bürgermeisterwahl von 30. Juli bis 5. September um 18 Uhr.

Die Einreichungsfrist für Bewerbungen bei einer etwaigen Neuwahl auf den 4. Oktober bis zum 6. Oktober um 18 Uhr. Das Gremium stimmte der vorgelegten Stellenausschreibung zur Bürgermeisterwahl einhellig zu.

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Bei der Beratung zur Wahl der Mitglieder des Gemeindewahlausschusses übernahm der amtierende Bürgermeister wieder die Leitung der Sitzung. Er meinte, die Vorschläge der Verwaltung listeten Leute mit Vertrauen in der Bevölkerung, es seien lauter ehrenwerte Personen. Tremmel erläuterte, was der Gemeindewahlausschuss zu machen habe.

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Der Gemeinderat bestimmte jeweils einstimmig Lars Keller zum Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, Ellen Schnellbach zur stellvertretenden Vorsitzenden, Detlev Hoff und Moritz Ohler zu Bei-sitzern, Heinz Hofmann und Bernd Hösch zu stellvertretenden Beisitzern, Markus Tremmel zum Schriftführer und Gabi Müssig zur stellvertretenden Schriftführerin.

Auch bei der Bestellung von Abteilungskommandanten und stellvertretendem Abteilungskommandanten gab es einhellige Voten. Der Gemeinderat der Stadt Freudenberg bestätigt die Wahl von Farid Rhedhbane zum Abteilungskommandanten der Abteilung Freudenberg ebenso wie jene von Christian Bartelt zum stellvertretenden Abteilungskommandanten, der von Helmut Helmker zum Abteilungskommandanten der Abteilung Rauenberg und der von Jörg Bleifuß zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Abteilung Rauenberg. hpw

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