Staatsvertrag - Brücke zwischen Bayern und Baden-Württemberg Auf Zielgerade eingebogen

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pm
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Freudenberg/Wertheim. „Es geht nun endlich voran. Was lange währt, wird endlich gut“, so der Landtagsabgeordnete Wolfgang Reinhart in einer Pressemitteilung zum Entwurf des Staatsvertrages des Landes Baden-Württemberg mit dem Freistaat Bayern über die Planfeststellungen für die „Verlegung der L 2310/St 2315 bei Collenberg mit Neubau einer Mainbrücke“ und den „Ersatzneubau der Brücke über den Main bei Wertheim – Kreuzwertheim“.

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Dem Entwurf soll im November im Ministerrat zugestimmt und in den Landtag zur Vorunterrichtung eingebracht werden. „Der Staatsvertragsentwurf ist mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg abgestimmt“, sagt Reinhart.

Unter Federführung der bayerischen Straßenbauverwaltung sollen die länderübergreifenden Maßnahmen geplant und die erforderlichen Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Die beiden Brückenbauwerke befinden sich getrennt durch die Staatsgrenze jeweils in der Baulast von Bayern und Baden-Württemberg.

„Der Brückenschlag zwischen Baden-Württemberg und Bayern in Freudenberg am Main und Collenberg-Kirschfurt geht nun endlich in die Zielgeraden“, so Reinhart. Er unterstrich, dass er bei Staatsministerin Theresa Schopper intensiv für die schon lange zugesagte Umsetzung geworben habe. Wie Bürgermeister Roger Henning aus Freudenberg ergänzend hinzufügt, ist damit ein weiterer wesentlicher Schritt in dem „Jahrhundertprojekt“ erfolgt. Reinhart äußerte sich positiv, dass die Einbringung in den baden-württembergischem Landtag nun zeitnah erfolgen kann und bis zum Jahresende 2020 ein Knopf an die Thematik gemacht werden kann. pm