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Beim Amtsgericht Wertheim verhandelt - Prozess gegen einen Mann aus Freudenberg wegen des Erwerbs und Besitzes von Marihuana

29-jährigen Familienvater zu Geldstrafe verurteilt

Von 
goe
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Wertheim. Der Verdacht gegen einen Mann aus Freudenberg, dass er Marihuana kauft und verkauft, war so stark, dass die Staatsanwaltschaft Mosbach einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkte. Dabeigelangte die Polizei in den Besitz des Handy des Freudenbergers. Die Auswertung und Äußerungen des Mannes wiesen auf einen Drogenkäufer in Stadtprozelten hin.

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Nach einem weiteren richterlichen Beschluss wurde auch dessen Wohnung durchsucht. Die Polizei fand 2,9 Gramm Marihuana. Wegen drei Fällen des unerlaubten Erwerbs von Marihuana in Freudenberg sowie wegen Besitzes von 2,9 Gramm verurteilte das Amtsgericht Wertheim den 29-jährigen Familienvater zur Gesamtstrafe von 50 Mal 50 Euro. Der hatte in der polizeilichen Vernehmung eingeräumt, dass er wegen Marihuana zu verschiedenen Personen Kontakt hatte. Man habe sich gegenseitig bei Kauf und Verkauf „ausgeholfen“. Gegen den Mann läuft ein eigenes Strafverfahren. Zur jetzigen Verhandlung war er als Zeuge geladen, fehlte aber unentschuldigt.

Der Stadtprozeltener räumte lediglich zwei Käufe sowie den Besitz im Mai 2021 ein. Er bestritt, dass es weitere Käufe gab, und dass er dem Freudenberger Marihuana verkauft hat, wie dieser angegeben hatte. Das Gericht war sich sicher, dass es mehr als zwei Käufe gegeben habe und erhöhte im Urteil auf drei. Dieser Aufschlag sei symbolisch für die wahrscheinlichen weiteren Käufe. Für die von der Staatsanwaltschaft vorgeworfenen Fälle vier und fünf Fälle erging insoweit Freispruch. goe

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