Aus dem Creglinger Gemeinderat - Thema Schulen im Fokus / Mit Notebook-Ausstattung zufrieden / Barrierefreiheit schaffen Förderung für Umbau-Pläne nutzen

Von 
Markhard Brunecker
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Großes Thema im Gemeinderat waren Anliegen rund um die drei Creglinger Schulen, sollen sie doch weiter ein Aushängeschild für die Region bleiben. © Markhard Brunecker

Creglingen. Breiten Raum nahmen bei der jüngsten Gemeinderatssitzung die Creglinger Schulen ein. Sowohl für Bürgermeister Uwe Hehn als auch für das Dreigestirn des Schulverbundes Creglingen, Leiterin Diana Romen und die Konrektoren Michael Frank und Markus Häfner war es ein großes Anliegen, den Rat über die aktuelle Entwicklung an der Grund-, Werk- und Realschule auf dem Laufenden zu halten.

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Nach Worten von Romen sei man bis Weihnachten relativ gut durchgekommen. Dies führt sie mit auf die große Vernunft auf alle Seiten zurück und lobte die Eltern. Ein ganz zentrales Element bildete die Frage nach der Plattform fürs Fernlernen. Hier machte man mit der „schul.cloud“ gute Erfahrungen und möchte auch daran festhalten. Mit der Ausstattung von Notebooks im Herbst zeigte sich die Leiterin zufrieden. Als wichtigstes Kriterium bezeichnete sie aber den Kontakt zu den Eltern, auch Rückmeldungen seien hier sehr wichtig.

Laut Konrektor Markus Häfner war die Freude nach den Winterferien groß, als die Lehrerschaft hörte, dass die Grundschüler wieder in die Schule zurückkehren dürfen. Doch die Freude dauerte nicht allzu lange, denn die praktische Umsetzung zeigte sich anders als die theoretische.

Von der angebotenen Notbetreuung machen nach Angaben von Michael Frank insgesamt 28 Kinder/Eltern Gebrauch, Tendenz leicht steigend. Auf die Frage nach einer Teststrategie liegen nach Auskunft von Romen der Schulleitung keine verlässlichen Informationen vor. Auf einen Ausblick wollten sich die Lehrkräfte nicht einlassen, denn die Informationen kämen spärlich und oft sehr kurzfristig. Bevor sich Rathauschef Uwe Hehn für die gute und vorausschauende Zusammenarbeit mit den Worten „Wir sind eine moderne Schule und sie soll auch für die Lehrer eine Wohlfühl-Schule sein“ bedankte, gab’s abschließend noch zwei Kurzvorstellungen über den virtuellen Infotag von WRS und RS. Durch die Zusammenlegung der Realschule und der Grund- und Werkrealschule zur Verbundschule Creglingen werden auch in der Grundschule (GS) größere Verwaltungsräume in der GS benötigt.

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Bisher gibt es in der GS nur einen Raum für den Konrektor, für ein Sekretariat stehen keine Flächen zur Verfügung. Durch eine bereits erfolgte Umnutzung steht ein Lehrerzimmer frei. Mit einem Einbau von Trennwänden in drei Bereichen kann dieser Raum unterteilt werden. Diese Arbeiten könnten überwiegend mit dem Hausmeister und dem Bauhof durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 75 000 Euro und sollen in diesem Jahr stattfinden. Der Gemeinderat stimmte den Umbauarbeiten im Rektorat in der Grundschule zu.

In der Verbundschule Creglingen sind derzeit die Fördervoraussetzungen für die Schaffung zur Barrierefreiheit gegeben. Daher kann ein Antrag auf Integrationsfördermittel beim Regierungspräsidium Stuttgart gestellt werden.

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Diese große Chance „sollten wir nutzen“, sagte zu diesem Thema Bürgermeister Uwe Hehn, denn es bestehe die Möglichkeit, Fördermittel von bis zu 100 Prozent für einen behindertengerechten Zugang der oberen Stockwerke mittels eines Aufzugs im Kernhaus zu bekommen.

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Da Creglingen die Förderbedingungen komplett erfüllt, rechnet Hehn mit der vollen Bezuschussung. Die Folgekosten, wie für Wartung, werden auf jährlich rund eintausend Euro geschätzt. Der Gemeinderat beschloss daher die Antragstellung auf Integrationsfördermittel für die Kosten in Höhe von 305 000 Euro. Eine endgültige Entscheidung soll jedoch erst fallen, wenn der Fördersatz feststeht.