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Hochwasser in Niedersteinach

Feuerwehr verhindert Schlimmers

Von 
Arno Boas
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Niedersteinach. Das Wasser kam schnell, und es kam mit Macht: Zum zweiten Mal innerhalb von acht Jahren wurde der Creglinger Stadtteil Niedersteinach am vergangenen Freitag nach starken Regenfällen überflutet (wir berichteten). Stadtrat Jürgen Dehner, der aus Niedersteinach kommt, würdigte in der Sitzung des Creglinger Gemeinderates am Dienstag in der Mehrzweckhalle das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, die Schlimmeres verhindert habe. Die Erfahrungen, die beim Hochwasser 2013 gemacht wurden, hätten diesmal geholfen: „Es hat alles geklappt“, lobte Dehner den Einsatz der Helfer.

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„Wie eine Sturzflut“

Drei Häuser seien von den Wassermassen bedroht gewesen. Auf der Hauptstraße sei das Wasser bis zu einem halben Meter hoch gestanden. „Das Wasser kam sehr schnell, es war wie eine Sturzflut“, rief der Stadtrat in Erinnerung.

Jürgen Dehner schlug vor, künftig im Feuerwehrgerätehaus Hilfsmittel vorzuhalten, damit beim nächsten Ernstfall alles bereit stehe. Bewährt habe es sich außerdem, die kleinen Ortsfeuerwehren zu erhalten, denn sie hätten gute Ortskenntnis und seien schnell einsatzbereit.

Bürgermeister Uwe Hehn sagte, die Verwaltung werde sich Gedanken machen, was zu tun sei, um künftige Hochwasser erst gar nicht so stark werden zu lassen. Er kündigte Gespräche mit seinen Amtskollegen aus dem benachbarten bayrischen Landkreis Neustadt/Aisch an. Dort hatte es vergangenen Freitag so stark geregnet, dass die Wassermassen schnell steinachabwärts geströmt waren. Man müsse über eine schnellere Benachrichtigung nachdenken.

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Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Bad Mergentheim

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