7. Künstlererwachen in Finsterlohr - Creglinger Stadtteil erlebte wahren Besucheransturm / Über 50 Aussteller waren vertreten Dorf in bunte Kulturmeile verwandelt

Von 
Arno Boas
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Über 50 Aussteller machten das Künstlererwachen in Finsterlohr zu einem beliebten Treffpunkt für alle Freunde von Kunst und Kultur. © Arno Boas

Ausnahmezustand in Finsterlohr: Das 7. Künstlererwachen lockte die Menschen in Scharen an. Sie wurden nicht enttäuscht: über 50 Aussteller sorgten für einen bunten Markt.

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Finsterlohr. Der Creglinger Stadtteil Finsterlohr platzte am Sonntag aus allen Nähten: Trotz anfänglich eisiger Temperaturen um den Gefrierpunkt erwies sich das alle zwei Jahre stattfindende „Künstlererwachen“ im Lauf des Tages erneut als wahrer Besuchermagnet. Tausende Menschen strömten in den Creglinger Stadtteil im Oberland. Über 50 Aussteller sorgten für ein großes kunsthandwerkliches Angebot – dazu kamen weitere Programmpunkte wie Bogenschießen, ein Konzert oder Aktionen für Kinder.

Das halbe 180-Seelen-Dorf verwandelte sich wieder in eine bunte Kultur-Meile. In Höfen, Garagen, Scheunen oder auf der Straße hatten sich über 50 Künstler unterschiedlichster Prägung eingefunden und ein schier unerschöpfliches kreatives Potenzial unter Beweis gestellt. Dazu konnten sich die Besucher beim Stand der Funbogner im Bogenschießen versuchen oder dem „Kleinen Chor“ aus Oberrimbach/Lichtel zuhören, der in der voll besetzten St. Margarethen-Kirche ein eindrucksvolles Konzert gab. Oder man lauschte den Klängen dreier junger Musiker, die unter dem Namen „Die Schöne und die miesen Biester“ unter freiem Himmel unplugged auftraten. Auch für Kinder war viel geboten – Langeweile war angesichts der vielen Stände und Aktionen für jung und alt jedenfalls ein Fremdwort. Von einer „überwältigenden Resonanz“ sprach Ortsvorsteher Fritz Danner, der zugleich die „eindrucksvolle Gemeinschaftsleistung“ der Dorfbewohner würdigte – genau wie Ulrike Kammleiter vom Orga-Team. Um die 80 emsigen Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, die alle Hände voll zu tun hatten, um des Besucheransturms Herr zu werden. „Unglaublich, wie viele Menschen trotz der Kälte gekommen sind,“ freute sich Ulrike Kammleiter über die überaus positive Resonanz. Die Veranstalter – der Keltenverein Finsterlohr-Burgstall und die Freiwillige Feuerwehr Finsterlohr – waren am Ende des Tages rundum zufrieden. Und so freuen sich heute schon alle auf das 8. Künstlererwachen am Sonntag, 18. April 2021.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Bad Mergentheim