Gemeinderat - Sanierungsaufträge für 286 000 Euro vergeben / Firma Naser übernimmt Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsbereich Am Schulzentrum geht’s weiter

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Inge Braune
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Nach der Sanierung der Fachräume für Physik und Chemie sind jetzt auch Klassenräume an der Reihe. © Stadtverwaltung

286 000 Euro: In dieser Höhe vergab der Gemeinderat nun Aufträge zur Sanierung des Creglinger Schulzentrums. Zwei Ausschreibungen müssen wiederholt werden.

Gemeinderat in Kürze

Gewerbegebiet Äckerbrunnen: Wie Hauptamtsleiterin Anita Müller bekanntgab, veräußerte die Kommune im Gewerbegebiet Äckerbrunnen 8700 und im Baugebiet Hofgarten knapp 500 Quadratmeter an Flurstücken. Drei Creglinger Gewerbetreibende erwarben Areale (Größenordnung 2000 bis 3500 Quadratmeter). Ein weiteres Unternehmen kaufte ein kleineres Flurstück an. Die Verkäufe waren in nichtöffentlichen Sitzungen beschlossen worden.

Gedenken an Albert Krämer: Mit Gedenkminute ehrte der Creglinger Gemeinderat den jüngst verstorbenen ehemaligen Realschulrektor Albert Krämer. Bürgermeister Uwe Hehn würdigte ihn als sehr engagierten Bürger. 2008 war Krämer zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden. Er wirkte rund vier Jahrzehnte als Lehrer und Schulleiter im heutigen Gemeindegebiet, widmete sich der örtlichen Geschichte und hinterließ auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand deutliche Spuren, insbesondere auch mit seinem Engagement fürs Jüdische Museum.

Kindergarten Oberrimbach: Die Stadt will das Personal im Oberrimbacher Kindergarten aufstocken. Wie Hauptamtsleiterin Anita Müller bekannt gab, wurde die Einstellung eines Erziehers für die Oberrimbacher Einrichtung beschlossen. Die Stellenausschreibung erfolgt. ibra

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Creglingen. Und weiter geht’s mit den Arbeiten am Schulzentrum Creglingen: Nach der Sanierung der Fachräume für Physik und Chemie stehen jetzt auch Klassenräume auf dem Plan. Darüber hinaus wird der Biologieraum, der Sanitärbereich sowie der Eingangsbereich der Werkrealschule auf Vordermann gebracht. Einstimmig vergab der Gemeinderat jetzt Aufträge im Gesamtwert von fast 286 000 Euro (Brutto).

Obwohl es derzeit aufgrund der Auslastung im Baugewerbe alles andere als einfach ist, die erforderlichen Gewerke zeitnah für Projekte zu aktivieren, dürfte man die vorgesehenen Arbeiten am Schulzentrum demnächst angehen können.

Nach gründlicher Prüfung wird bei zwei Gewerken eine erneute Ausschreibung erforderlich: Nur eine Firma hatte ein Angebot für den Bereich Putz, Trockenbau, Maler und Akustikdecke eingereicht, lag aber so weit über der Kostenschätzung, dass die Verwaltung auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates hin die Ausschreibung aufhebt, um eine neue beschränkte Ausschreibung in die Wege zu leiten.

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Dass auch im Bereich der Elektroarbeiten eine erneute beschränkte Ausschreibung vorgenommen werden muss, dürfte wohl schlicht auf ein etwas zu hohes Tempo bei der Erstellung des Angebots zurückzuführen sein: Die einzige Firma, die ein Angebot einreichte, hatte eine Position nicht bepreist, was die Angebotswertung verhinderte. Der Gemeinderat stimmte der Angebotsaufhebung unisono zu und ermächtigte die Verwaltung nicht nur zur erneuten beschränkten Ausschreibung, sondern auch zur Auftragserteilung – allerdings unter der Vorgabe einer Maximalüberschreitung der Kostenberechnungssumme von 15 Prozent.

Einstimmig beschlossen wurden die Vergaben bei den anderen Gewerken. Die Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten werden für knapp 225 500 Euro von der Creglinger Firma Naser ausgeführt. Die drei Angebote der Firma lagen unter der kommunalen Kostenberechnungssumme.

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Zwei der vier angefragten Firmen für die Ausführung der WC-Rennwände reichten Angebote ein, wobei die im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab ansässige Firma Sana (Markt Luhe-Weldenau) mit einem Brutto-Gesamtpreis von gut 49 500 Euro deutlich unter der Kostenberechnungssumme von gut 90 700 Euro lag und erwartungsgemäß den Zuschlag erhielt. Trotz leichter Überschreitung der Kostenberechnungssumme um 2,4 Prozent geht der Auftrag für die Estricharbeiten zum Brutto-Gesamtpreis von knapp 11 000 Euro an die Iphofer Firma Rüttger.

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Im Bereich der Elektroarbeiten bei der erfolgten Sanierung der Fachräume für Physik und Chemie hatten erst im Verlauf der Arbeiten zusätzliche Planungen Mehrkosten verursacht. Im Vorgriff auf eine künftige Zusammenlegung von Real- und Werkrealschule wurde eine Vergrößerung des Realschullehrerzimmers geplant und bereits durch Veränderungen der Verkabelung vorbereitet. Trotz der daraus entstehenden Nachträge in Höhe von gut 18 500 Euro, die das Gremium nun einstimmig billigte, beläuft sich die Endabrechnung auf nur knapp 55 900 Euro, was einer Einsparung gegenüber der Planung von fast 5750 Euro entspricht.

Freie Autorin Berichte, Features, Interviews und Reportagen u.a. aus den Bereichen Politik, Kultur, Bildung, Soziales, Portrait. Im Mittelpunkt: der Mensch.