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Ortschaftsrat Hettigenbeuern tagte - Bauprojekt stand auf der Tagesordnung

Votum gegen geplantes Mehrfamilienhaus

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Hettigenbeuern. Das geplante Mehrfamilienhaus im Morretal sorgt für Diskussionen und stößt auf Ablehnung bei den Ortschaftsräten und Anwohnern. Die anwesenden Ortschaftsräte stimmten dem Bauvorhaben nach eingehender Beratung nicht zu.

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Der vorliegende Bauantrag für den Bau des Mehrfamilienhauses sorgte bereits vorab für Verärgerung und so waren denn auch zahlreiche Zuhörer zur Ortschaftsratssitzung gekommen. Ortsvorsteher Norbert Meixner stellte das Bauvorhaben vor und erklärte, dass das Vorhaben gegenüber dem ursprünglich vorgelegten Plan, mit einem Stockwerk weniger, bereits etwas zurückgenommen wurde und kleiner ausfalle als zunächst geplant. Das Vorhaben werde vom Fachbereich Bauen nun bauplanungsrechtlich als unbedenklich eingestuft.

Seitens der Ortschaftsräte und von den Zuhörern gab es jedoch zahlreiche Bedenken. Sie erklärten sich mit einem Vierfamilienwohnhaus einverstanden, aber haben bei den Details der Planung die Befürchtung, dass es dort doch noch sechs Wohnungen gibt. Die Ortschaftsräte hätten sich einen Vor-Ort-Termin mit den Verantwortlichen des Bauamtes und der Baurechtsbehörde gewünscht, wegen der vielen noch offenen Fragen. Die im Plan angegebene Höhe des Gebäudes wurde angezweifelt, da die zulässige Höhe vom natürlichen Geländeverlauf gerechnet werden müsse, aber im Plan anhand der Aufschüttungen dargestellt sei. Die Planung spiegele nicht den tatsächlichen Geländeverlauf wider.

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Versäumnis im Bebauungsplan

Die Anwohner sahen es als Versäumnis, dass im Bebauungsplan keine Beschränkung auf Ein- und Zweifamilienhäuser festgelegt ist. Dies sollte, so herrschte Einigkeit, durch eine Änderung des Bebauungsplans dringend festgeschrieben werden. Das Gebäude passt nach Auffassung der Anwohner nicht ins Ortsbild, so wurde an das Gebot der Rücksichtnahme im Baurecht erinnert. Die Anwohner vertraten die Auffassung, dass in Hettigenbeuern keine Mehrfamilienhäuser benötigt werden.

Die Straße „Am Mühlberg“ als Sackgasse sei im vorderen Bereich sehr eng und ausgereizt. Angesprochen wurden die wenigen Stellplätze und die Parksituation, die Straße sei derzeit oft schon zugeparkt. Die Angrenzer haben ihre Einwände im Rahmen der Angrenzeranhörung beim Baurechtsamt eingereicht, so berichteten sie. Die Ortschaftsräte wollen in ihrer Stellungnahme die verschiedenen Einwände zusammenfassen, das Gremium lehnte den Bauantrag bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung ab.

Einer vorliegenden Bauvoranfrage für den Bau eines Wohnhauses stimmte das Gremium zu.

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Angefragt aus dem Gremium wurde, ob für das ehemalige Gasthaus „Löwen“ in Hettigenbeuern eine Nutzungsänderung in ein Mehrfamilienwohnhaus beantragt wurde, denn hier entstanden mittlerweile viele kleine Wohnungen. Angesprochen wurde auch die Verschmutzung des Kurparks durch Hunde und die beantragten weiteren Hundestationen.Gefragt wurde nach dem Sachstand der behindertengerechten Toilette für das Dorfgemeinschaftshaus und auf die Baufälligkeit der Brücke hinter dem Götzenturm wurde hingewiesen.

Auch die Stromversorgung und die noch fehlende Verschleißdecke bei der Straße „Am Mühlberg“ wurden thematisiert. hes

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