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Ortschaftsrat Heidersbach

Verwaltung der Sozialstation Buchen zieht nach Heidersbach

Die Verwaltung der Sozialstation Buchen zieht um. Neue Adresse wird in Heidersbach sein, wo der Caritasverband im Bereich der Kurzzeitpflege ein Verwaltungsgebäude errichten wird.

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Die Verwaltung der Sozialstation Buchen zieht nach Heidersbach. Im Bereich der Kurzzeitpflege wird ein Verwaltungsgebäude errichtet. © Volker Noe

Heidersbach/Buchen. Umfangreiche Informationen erhielten die Heidersbacher Ortschaftsräte im Rahmen ihrer letzten Sitzung, zu der Ortsvorsteher Werner Gellner neben den Räten auch Bürgermeister Thorsten Weber sowie eine große Anzahl an Zuhörern im „Hällele“ begrüßen konnte. Die Hauptthemen waren dabei der aktuelle Stand des Glasfaserausbaus im Ort sowie die geplanten Baumaßnahmen des Caritasverbands des Neckar-Odenwald-Kreises im Bereich der Solitären Kurzzeitpflege.

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Für großen Unmut in der Verwaltung und der Bevölkerung sorgten in der Vergangenheit die laufenden Bauarbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes durch die BBV im Ortsteil Heidersbach. Bürgermeister Thorsten Weber beleuchtete die aktuelle Situation und bezog eindeutig Stellung: „Die Zusammenarbeit und die Ausführung der Arbeiten durch die seitens der BBV beauftragte Firma sind nicht zufriedenstellend. Es ist unser Vermögen, das da beschädigt wird und wir werden mit dieser Firma nicht weiter zusammenarbeiten.“

Keine weiteren Aufträge

Weber zeigte auf, dass momentan in allen Ortsteilen gearbeitet wird. Dabei treten immer wieder einmal Probleme auf. Es habe sich gezeigt, dass manche der ausführenden Firmen durchaus lernfähig seien und auf Beanstanden eingehen. Sie seien an einer guten Zusammenarbeit interessiert und liefern auch ordentliche Arbeit ab. Die in Heidersbach tätige Firma, habe jedoch sämtliche Anregungen und Beanstandungen ignoriert und so erhält sie seit Anfang Juli keine weiteren Aufträge im Ort.

Die bereits begonnenen Bauabschnitte werden noch fertiggestellt, wobei die Ausführung strengstens überwacht wird. Dieses Vorgehen hat natürlich zur Folge, dass momentan nicht absehbar ist, wann der weitere Ausbau in Heidersbach erfolgen wird. Diesen kritischen Worten des Bürgermeisters schlossen sich viele der Anwesenden an, die ebenfalls erhebliche Mängel bei den Arbeiten beobachtet haben. Daher wurde die Entscheidung der Gemeinde in Sachen Baustopp allgemein begrüßt.

Umstrukturierung

Der Caritasverband im Neckar-Odenwald-Kreis plant erhebliche Umstrukturierungen und strebt an, in Heidersbach einen kleinen Pflegecampus zu errichten. Dazu soll die Verwaltung der kirchlichen Sozialstation von Buchen nach Heidersbach umziehen. Die Hintergründe dieser Entscheidung sowie die dazu erforderlichen Baumaßnahmen erläuterte der Geschäftsführer des Caritasverbandes Meinrad Edinger. Aufgrund des Personalmangels in der Pflege habe man sich entschlossen Synergien zu schaffen.

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Der derzeitige Standort der Verwaltung der Sozialstation in Buchen wurde an den Landkreis veräußert und kann nur noch bis Ende September genutzt werden. Bereits jetzt seien einzelne Mitarbeiter und Fahrzeuge in Heidersbach stationiert. Momentan in den Räumlichkeiten des bereits vorhandenen Baukörpers der Solitären Kurzzeitpflege. Dieser Zustand könne allerdings nicht auf Dauer so beibehalten werden. Da in Heidersbach noch erschlossene Erweiterungsflächen zur Verfügung stehen, laufen derzeit die Planungen und Genehmigungen zur Erweiterung des Standorts. Auf der vorhandenen Fläche soll in Richtung Kirche ein eingeschossiges Verwaltungsgebäude mit 440 Quadratmetern in Modulbauweise entstehen. Die vorhandene Zufahrt wird weiterhin genutzt werden und es entstehen weitere Parkplätze. Insgesamt gibt es dann 25 Parkplätze. Es sollen so sieben Büroräume, ein Lager und ein Archiv entstehen.

„Sehr gut aufgenommen“

Weiterhin sind Besprechungsräume vorgesehen, in denen auch größere Tagungen durchgeführt werden können. So können künftig alle Beratungen zur Pflege an einen Standort durchgeführt werden. Die Fertigstellung ist für Juni nächsten Jahres angestrebt.

„Wir fühlen uns in Heidersbach sehr gut aufgenommen und es ist ein gutes Miteinander entstanden“, stellte Erdinger abschließend fest. „Daran wollen wir anknüpfen, um weiterhin gute Dienstleistungen anbieten zu können“. von

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