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Ortschaftsrat Bödigheim tagte - Vertreter der Bürgerliste bringen Anträge ein / Emotionale Debatte

Umfrage: Bürger wünschen sich Tempo 30 in Bödigheim

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bw
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Um die Lärmbelästigung und die Gefahren durch den Verkehr in Bödigheim zu reduzieren, wünschen sich Bürger dort „Tempo 30“ auf der Durchfahrtstraße L 519. Das wurde auf einer Ortschaftsratssitzung deutlich. © Michael Fürst

Bödigheim. Um den innerörtlichen Verkehr und die Einrichtung von Tempo-30-Zonen ging es bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates. Nach der Freigabe des Eckenbergtunnels bei Adelsheim hat der Verkehr in dem Buchener Stadtteil zugenommen. Da auch die geplante Transversale nicht gebaut wurde, ist keine Entlastung in Sicht.

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Nachdem nach Aussage von Vertretern der Bürgerliste der Ortschaftsrat es abgelehnt hatte, sich mit dem Thema Hauptstraße zu beschäftigen, hatte die Bürgerliste im Juli eine Befragung der Anwohner der Hauptstraße durchgeführt. 29 der verteilten Fragebögen wurden ausgewertet.

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Das Ergebnis: Die Blitzersäulen und der neue Straßenbelag haben die Belastung der Bürger nicht entscheidend reduziert. 26 der befragten Einwohner sehen also weiteren Handlungsbedarf. 21 Bürger fühlen sich als Fußgänger in der Hauptstraße unsicher oder gefährdet. Diese wünschen auch, dass sich der Rat für Tempo 30 für die Hauptstraße einsetzt.

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Sabine Braun
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Diese Ergebnisse wurden bei der Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstag von den beiden Vertretern der Bürgerliste im Rat – Amelie Pfeiffer und Ralf Kurasch – präsentiert. Zwei Anträge zu diesem Punkt wurden dem Ortsvorsteher zum Tagesordnungspunkt „Anträge der Ortschaftsräte“ übergeben.

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Erstens wurde die Prüfung einer streckenbezogenen Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit in der Hauptstraße auf Tempo 30 durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde angeregt.

Zweitens wurden fünf Gebiete im Ort benannt, für die Tempo 30-Zonen wünschenswert sind. Auch hier wurde lediglich die Prüfung durch die Stadt und die zuständige Straßenverkehrsbehörde beantragt.

Die Diskussion im Gremium über das Pro und Kontra mit einer Vielzahl von sich überschneidenden Äußerungen war gelegentlich emotional. Auch die anwesenden Zuhörer beteiligten sich. Die Kernfrage, ob sich der Ortschaftsrat bezüglich der Tempo 30-Regelung in der Hauptstraße hinter die Interessen der Anlieger und Einwohner stellt, wurde nicht zweifelsfrei beantwortet. Der Knoten wurde zerschlagen durch die Entscheidung, den Antrag passieren zu lassen und die Entscheidung der nächsten Ebene zu überlassen.

Bei der Frage nach der Einrichtung und Ausweitung der 30er-Zonen fiel einigen Räten die Entscheidung dagegen leichter. Vier von ihnen befürworteten die Prüfung, zwei enthielten sich und ein Ortschaftsrat war gegen die Ausweitung der Zonen. bw

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